Alsdorf - Viel Applaus für den Sinatra-Interpreten Lothar Havenith

Viel Applaus für den Sinatra-Interpreten Lothar Havenith

Von: mas
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„I’ve got you under my skin“: Die Solisten Monyka Tanamal und Lothar Havenith verstanden sich auf der Bühne bestens, begleitet von der „Aubel Big Band“. Foto: Sigi Malinowski

Alsdorf. Seine Lässigkeit ist es. Sie lässt vermuten, Lothar Havenith macht das schon 20 Jahre. Dabei ist es ein ganz neues Projekt in seinem Leben. Die Interpretation von Frank Sinatra. Das Leben und die einzigartige Geschichte des Sängers singend zu erzählen und in einer eigenen Art darzustellen.

Nichts, gar nichts bewies, dass der Würselener Lothar Havenith mit Oecher Wurzeln eine halbe Stunde vor seinem Auftritt im Alsdorfer Energeticon so etwas wie Lampenfieber hat. Er plaudert aus den Tagen, in denen er mit der Musik begonnen hat. Erzählt, wie er an Sinatra gekommen ist. Charmant und locker macht der Sänger das, der zehn Jahre in einer Band („Naixt“) musiziert hat.

Und nun kommt das: ein anspruchsvolles Projekt, Frank Sinatra anlässlich des 100. Geburtstags des Superstars darzustellen. Die Musik und die Ausstrahlung Sinatras hat ihn seit langem fasziniert. Havenith nahm Gesangsunterricht und den Kontakt zur „Aubel Big Band“ aus den Niederlanden auf.

Das Projekt konnte starten. Denn alle – auch Band-Dirigent Alex Loiacono waren begeistert und arbeiten seitdem sehr effektiv zusammen. Und nun, zehn Minuten vor Beginn seines ersten großen Konzerts geht der Sänger in der Garderobe des Energeticons nochmals in sich. Genügend Bühnenerfahrung hat er. Als Fashion-Model, Entertainer und als Sänger. Doch nun steht etwas Neues an.

Im voll besetzten Energeticon haben die Menschen eine hohe Erwartungshaltung. Denn einen Sinatra interpretiert man nicht mal einfach so. Die Bigband leitet ein, dann kommt Havenith auf die Bühne. „Strangers in the Night“, „The Lady is a Tramp“, „Fly me to the Moon“: Der heftige Applaus zeigt schon im frühen Stadium des Konzerts, Havenith und seine Musiker kommen an. Das steigerte sich noch, als er den Mega-Hit „Somethin Stupid“ mit Pascale Kaicy wunderbar hinbekommt.

„Für mich das beste Stück in einem klasse Konzert“, lobt der Alsdorfer Wilfried Niepel anschließend. Auch Silvia Schmitz, Andrea Derichs und Susanne Kampsmann, bekennende Havenith-Fans, sind begeistert. „Er hat schon bei mir gemodelt“, verrät Modegeschäfts-Inhaberin Silvia Schmitz aus Würselen und untermauert, dass Havenith viele Talente hat.

Auch mit der zweiten Sängerin Monyka Tanamal versteht sich Havenith bestens. „I’ve got you under my skin“ löst erneut Begeisterung aus. Ganz hinten, in der Nähe des Eingangs träumt sich Haveniths Lebensgefährtin Ellen Pieck allein tanzend ein bisschen weg. Sie hat viel Lob für die Dekoration und die Vorbereitung des Konzerts bekommen.

Auch vom Ehepaar Toni und Moni Kalz aus Noppenberg: „Das ist alles sehr stimmig angelegt. Dazu die Musik von Frank Sinatra. Das ist einfach nur toll.“ Anerkennung kommt auch von Lita Turner, einer professionellen Sängerin aus den Niederlanden. Sie hat es sich auf der Treppe gemütlich gemacht und spendet immer wieder langen Applaus.

Nach etwa zweieinhalb Stunden ist das Konzert beendet. Mit zwei Zugaben. Erwartungen erfüllt: Die Havenithsche Lässigkeit ist geblieben. Klar, bei einem so brillanten Auftritt ...

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