Herzogenrath - Viel Applaus für das Jahreskonzert des Kirchenchors St. Katharina

Viel Applaus für das Jahreskonzert des Kirchenchors St. Katharina

Von: ch
Letzte Aktualisierung:
11378729.jpg
Die Kirchenchöre St. Katharina und Mariä Heimsuchung sowie der Orchesterverein Kohlscheid konzertierten mit Sopranistin Heidi Gottschalk. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Gepflegte Klänge nicht zu knapp gab es beim Jahreskonzert des Kirchenchors St. Katharina im gleichnamigen Gotteshaus am Kohlscheider Markt.

Unter der Gesamtleitung von Willi König sorgten die Gastgeber, verstärkt um den Kämpchener Kirchenchor St. Mariä Heimsuchung, die Instrumentalisten des Orchestervereins (deren Dirigent Patrick Körver seinen Kollegen König zeitweise am Pult ablöste) sowie die beiden Solistinnen Heidi Gottschalk (Sopran) und Jeannette Klee (Mezzosopran) für ein anspruchsvolles Programm von knapp über einer Stunde Dauer.

Dabei waren ihnen die Sympathien ihrer Zuhörer immer sicher: Die Musikfreunde aus Kohlscheid und Umgebung füllten die Kirchenbänke bis weit in die Seitenschiffe hinein.

Der pensionierte Pfarrer Nicolaus Dobbelstein begrüßte in Vertretung seines Mitbruders Rainer Thoma die Menschen in St. Katharina – und rief aufgrund der vielen erwartungsfrohen Gesichter vor ihm aus: „Ihre Anwesenheit ist ein Zeichen dafür, dass Sie Musik und Gesang nicht unberührt lassen.“ Den Ausführenden und ihren Fans legte der Geistliche zudem eine alte Redensart ans Herz: „Singen ist doppeltes Gebet.“

Sprach‘s und lauschte mit den Scharen in den Bänken dem Chor, der zusammen mit dem Orchester Jeremiah Clarkes „Preiset froh den König“ anstimmte – ein ausgesprochen froher und zugleich festlicher Auftakt. An Höhepunkten fehlte es auch weiterhin nicht.

Da waren das Kyrie und das Gloria, von Fridolin Limbach und Willi König zur Musik alter Tanzsätze aus der Renaissance gesetzt. Einen starken Eindruck hinterließen auch die von den Mitgliedern des Orchestervereins unter der Leitung von Patrick Körver angestimmten Werke „Pro Musica“ von Richard Zettler, „Arioso“ von Bach und „Abendlied“ von Clement Cotterill Schofield.

Die Solistinnen hinterließen ebenfalls einen nachhaltigen Eindruck. Denn Kohlscheider lieben die Musik. Daran kann es spätestens seit diesem Konzert kaum noch einen Zweifel geben.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert