Vichter Motor-Club: Entspanntes Stelldichein für Zweiradfans

Von: Sarah-Lena Gombert
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In Vicht können sich Besucher am Samstag alte Maschinen anschauen und fachsimpeln. Foto: Dirk Müller

Stolberg-Vicht. NSU Quicklys aus den 1950er Jahren, Superbikes aus den 80ern: Vicht wird am kommenden Samstag zum Mekka für Fans von motorisierten Zweirädern, die eine Geschichte zu erzählen haben. Der Vichter Motor-Club VMC lädt ab 11 Uhr rund um das Pfarrheim zum 8. Internationalen Vichter Moped-Treffen.

„Unser Treffen soll eine Art Plattform sein für Menschen, die sich für Motorräder, Mofas und Mopeds interessieren und gerne austauschen möchten“, erklärt Norbert Derich, Vorsitzender des VMC, im Gespräch mit unserer Zeitung. Der Ablauf der Veranstaltug, um die sich vor allem der harte Kern des Vichter Vereins kümmert, ist dabei sehr locker gestaltet: Eine richtige Anmeldung gibt es nicht. Jeder kann mit seiner Maschine kommen und sie vorzeigen.

Auch die Händler, die am Samstag nach Vicht kommen, müssen sich vorab nicht wirklich anmelden. Der Verein rechnet damit, dass etwa zehn bis 15 Stände aufgebaut werden, an denen man Ersatzteile oder Zubehör für die Maschinen kaufen kann.

„Das schöne an den Treffen“, sagt Derich, „ist, dass hier viele Menschen aufeinandertreffen, die ein Grundinteresse an den alten Maschinen haben.“ Er selbst sei von der Tatsache fasziniert, dass alte Geräte, die einfach ausgerüstet sind, immer noch funktionieren, „und dass man sie selbst am Leben erhalten kann.“ Wenn man sich moderne Motorräder und Autos ansehe, sei das ja etwas ganz anderes.

Ob da ein Haufen Motor-Nostalgiker in Vicht aufeinandertreffe? „Ja, auf jeden Fall!“, sagt Derich mit einem Grinsen.

Viele der Motorradfreunde, die teilweise aus den Niederlanden, Belgien oder dem Ruhrgebiet kommen, verbinden die Teilnahme am Treffen mit einem Tagesausflug in der Region. „Die kommen dann für zwei, drei Stunden her, essen bei uns etwas zu Mittag, und fahren dann weiter,“ sagt Norbert Derich.

Eine Neuerung gibt es in diesem Jahr: Jeder Teilnehmer bekommt ein Datenblatt ausgehändigt, auf dem er die wichtigsten Eckpunkte zu seiner Maschine eintragen kann. „Dann kann man sich auch über die Maschine informieren, wenn der Besitzer gerade anderswo auf dem Gelände unterwegs ist“, sagt Derich.

Auf ein spektakuläres Rahmenprogramm verzichtet der Verein bei seinen Moped-Treffen ganz bewusst: „Zum Einen wollen wir die Veranstaltung nicht zu aufwendig gestalten“, sagt Norbert Derich. Auf der anderen Seite soll der Austausch zwischen Teilnehmern und Besuchern im Vordergrund stehen.

Die Anzahl der Maschinen, die in Vicht erwartet werden, kann sich durchaus sehen lassen. „Wir erwarten etwa 200 Motorradfans mit ihren Fahrzeugen. Wie viele es genau werden, hängt allerdings vom Wetter ab“, sagt Derich.

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