Würselen - VfR Linden-Neusen ist neuer Stadtmeister

VfR Linden-Neusen ist neuer Stadtmeister

Von: ehg
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Siegerehrung: Im Endspiel um die Fußballstadtmeisterschaft 2016 gewann die Mannschaft von Linden-Neusen in einem spannenden Spiel gegen Rhenania Würselen mit 5:4. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. „Das war eine Werbung für den Fußballsport“, zog der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Günter Kuckelkorn, am Ende der Stadtmeisterschaft 2016 bei der Siegerehrung eine äußerst positive Bilanz. Feiern durfte am Ende eines spannenden Turniers der VfR Linden-Neusen.

Aus der Vorrunde gingen der SV Rhenania Würselen und der VfR Linden-Neusen ob des besseren Torverhältnisses mit je sieben Punkten als Gruppensieger empor. Ebenfalls sieben Punkte fuhr der FC Teutonia Weiden ein. Als viertes Team qualifizierte sich die DJK Armada Euchen-Würselen für die Halbfinal-Begegnungen. Ausgeglichen gestaltete sich die Begegnung Rhenania gegen FC Teutonia. Als Sieger ging mit 6:4 nach Elfmeterschießen aus dem ersten Halbfinale hervor. Der spätere Turniersieger empfahl sich nach einem 4:3 gegen DJK Armada für das Finale.

Da die Armadisten wegen Spielermangels die Teilnahme am kleinen Finale absagte, wurde das ausgefallene Spiel von der Turnierleitung mit 2:0 Toren für Teutonia Weiden gewertet. Über die Absage empörten sich sowohl der SSV als auch der Ausrichter. Es sei nicht nachzuvollziehen, dass ein A-Ligist, der an diesem Sonntag nur einen Spieltermin wahrzunehmen gehabt hätte, keine 14 Spieler aufs Spielfeld habe bringen können, hieß es.

In einem spannenden und fairen von Schiedsrichter Paul Lerschen aus Alsdorf souverän geleiteten Match setzte sich der B-Ligist aus Linden-Neusen mit 5:4 gegen den A-Ligisten vom Lindenplatz durch. Nachdem der Ausrichter mit 1:0 in Führung gegangen war, trumpften die Rhenanisten auf. Die erfahrene A Liga-Mannschaft drehte das Spiel zu einer 3:1-Führung um. Zu diesem Zeitpunkt hätte die Elf vom Lindenplatz den Sack zumachen könne, gar müssen.

Dankend nahm der VfR Linden-Neusen die Gastgeschenke an und lief mehr und mehr zur Höchstform auf, erst bis zum 3:3. Dann legte der B-Ligist noch zwei Tore nach. Die Rhenania konterte mit einem weiteren Tor. Schließlich rettete der Gastgeber das 5:4 über die Zeit. Und verließ als stolzer Match-Winner das Spielfeld. Bei neun geschossenen Toren waren die Zuschauer beider Fangemeinden an einem sonnigen Nachmittag voll auf ihre Kosten gekommen.

Günter Kuckelkorn lobte die in allen Wettkämpfen bis hin zum Endspiel an den Tag gelegte sportliche Einstellung der „Kicker“, die den „Männern in Schwarz“ ihre Arbeit leicht gemacht hatten. Dank und Anerkennung sprach er dem Orga-Team des VfR Linden-Neusen mit Karl Heindrichs an der Spitze für eine solide Abwicklung des Turniers aus.

Sowohl den Siegerpokal des Stadtsportverbands als auch den vom verstorbenen stellvertretenden Vorsitzenden Manfred Neuhs gestifteten Wanderpokal überreichte Günter Kuckelkorn dem Stadtmeister 2016, dem Ausrichter des Turniers. Dazu gab es die von der Sparkasse Aachen gestifteten Prämien. Die Schecks überreichte der Leiter der Geschäftsstelle Linden-Neusen, Marko Sous. Da das Wetter mitspielte, fand die Stadtmeisterschaft vom ersten bis zum letzten Spiel eine mehr als zufriedenstellende Resonanz.

Im Spiel jeder gegen jeden hatten sieben Reserveteams auf Kleinfeld ebenfalls ihren Stadtmeister ermittelt. Nach sechs Siegen fuhr diesen Titel die Reserve-Mannschaft des VfR Würselen souverän ein.

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