VfR Linden-Neusen auf der Suche nach dem nächsten Thomas Müller

Von: mas
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Um als potenzieller Nachwuchsstar aufzufallen, geben die jungen Fußballer alles, was in ihnen steckt. Foto: Sigi Malinowski

Würselen. „Vielleicht ist hier ja ein Sami Khedira oder Thomas Müller dabei“, sagt Fußballtrainer Achim Rodtheut über einige Talente beim Fußballcamp, das in Linden-Neusen jüngst stattfand.

Achim Rodtheut, der schon den einen oder anderen Profifußballer weiterbildete, gehörte zu den Verantwortlichen des Camps, das den Trainern und Kindern sowie Jugendlichen eine Menge Spass brachte. „Trainieren wie die Profis“, versprach der sportliche Leiter der Veranstaltung. Und das genossen 56 Kinder zwischen vier und vierzehn Jahren.

Das Fußballcamp veranstaltete die Jugendabteilung des VfR Linden-Neusen 1947 in Kooperation mit der Fußballschule, die von B-Lizenz-Trainer (DFB) Achim Rodtheut betrieben wird. Der VfR Linden-Neusen hat eine eigene Jugendabteilung von den Bambinis bis zur D-Jugend und bildet mit den Mannschaften von der D- bis zur A-Jugend gemeinsam mit Teutonia Weiden und Grün-Weiß Broicher Siedlung den Jugendförderverein (JFV) Broichweiden 2013.

Im Rahmen dieser Kooperation wurde gemeinsam mit Franz-Josef Daniels als Trainer und Jugendvorstandsmitglied des VfR Linden-Neusen die Idee aufgegriffen, ein Fußballcamp der DoIt-Soccer University auf dem Sportplatz in Linden-Neusen anzubieten. Dies wurde durch den VfR Linden-Neusen 1947 in die Tat umgesetzt und mit der Aktion „Kinder stark machen“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) verbunden.

Marcus Schwartz, ebenfalls Vorstandsmitglied der Jugendabteilung des VfR, sagt dazu: „Unser viertägiges Camp passt hervorragend zur Trainingsarbeit des VfR Linden-Neusen und der Fußballschule, da neben der fußballerischen Ausbildung der Kinder besonders auf das gemeinsame Miteinander und die sozialen Komponenten des Mannschaftssports Fußball geachtet wird.“ Die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder steht hierbei im Fokus und soll ebenso wie die Aktion der BZgA den Kindern ein starkes Selbstwertgefühl vermitteln, welches gerade in einer Gruppe von teils fremden Kindern auch benötigt wird.

Marcus Schwartz ergänzt: „Diese Erfahrung sowie der Umgang untereinander auf dem Trainingsplatz sollen die Kinder auch stark machen für ihr späteres (suchtfreies) Leben“. Angeboten wurden die Schwerpunkte Techniktraining, Tricks und Finten, Laufschulung und Koordination. „Ich habe den Eindruck, dass unsere Nachwuchsfußballer viel aus diesem Camp mitnehmen“, sagt Rodtheut.

Deshalb ist auch schon ein Camp für 2015 in Planung.

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