Alsdorf - Vermarktung soll rund 2,9 Millionen Euro einbringen

Vermarktung soll rund 2,9 Millionen Euro einbringen

Von: ks
Letzte Aktualisierung:

Alsdorf. Der Verein für allgemeine und berufliche Weiterbildung (VabW) wird mit seinem Hauptsitz innerhalb von Alsdorf definitiv umziehen. Dies hat der Stadtrat jetzt „abgesegnet”.

Demnach wird der in der Städteregion tätige Verein mit seiner Schulungstätigkeit und Verwaltung vom Standort Ofden nach Alsdorf-Ost an die Pommernstraße ziehen, wenn die Gemeinschaftshauptschule zum Sommer ausgelaufen und an den Standort Pestalozzistraße umgezogen ist. Vorausgegangen war, dass die Mitgliederversammlung des VabW dem Umzug zugestimmt hatte. Im Haushalt 2012 sind zur Herrichtung des Standorts an der Pommernstraße Mittel in Höhe von 220.000 Euro vorgesehen.

Antrag von ABU, SPD und FDP

Unterm Strich verspricht sich die Stadt von dem Umzug ein dickes Plus. Laut Verwaltung geht es um das exakt 21 577 Quadratmeter große bislang vom VabW genutzte Areal in Ofden an der Alfred-Brehm-Straße. Dies sei nach Umzug „in attraktiver Lage für eine Vermarktung frei”. Der sogenannte Bodenrichtwert liege bei etwa 135 Euro für den Quadratmeter. Würde also diese Fläche in der Tat an einen Investor verkauft oder anderweitig als Bauland an den Mann gebracht werden, könnte die Stadt mit Einnahmen in Höhe von gut 2,9 Millionen Euro rechnen. Geld, das angesichts der drohenden Überschuldung dringend benötigt wird.

Die Fraktionen ABU, SPD und FDP hatten hierzu einen Antrag gestellt, der ein entsprechendes Vorgehen vorschlägt. Die sogenannte Gestaltungsmehrheit im Stadtrat hatte die „Erweiterung der Wohnbebauung” und die Aufstellung eines Masterplans für den Alsdorfer Stadtteil gefordert. Allerdings soll nur das derzeit vom VabW genutzte alte Schulgebäude abgerissen werden, aber nicht die Turn- und Festhalle.

Teurer wird der Rettungsdienst der Stadt Alsdorf. Die letzte Anpassung sprich Erhöhung war im Jahre 2008 erfolgt. Seither werden 232 Euro pro Rettungstransport berechnet. In den vergangenen Jahren sei es laut Verwaltung jedoch durch erhöhte Kosten „zu erheblichen finanziellen Unterdeckungen gekommen”. Als „bedarfsgerechte Benutzungsgebühr” für den Rettungsdienst wurden nun 269 Euro pro Transport errechnet. Der Stadtrat folgte der Anhebung um 37 Euro.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert