Alsdorf - Verkehr soll am Mariadorfer Dreieck zügiger fließen

Verkehr soll am Mariadorfer Dreieck zügiger fließen

Von: ssc/-ks-
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Das könnte passen: Edgar Spiertz, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Hoengen, sein Stellvertreter Ingo Boehm und der ehemalige Vize-Landrat Hans Körfer (v.l.) sind überzeugt, dass eine dritte Fahrspur am Dreieck Platz finden und den Verkehr dort entlasten könnte. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Am vorhandenen Platz sollte es aus seiner Sicht nicht scheitern. Edgar Spiertz, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Hoengen, ist davon überzeugt, dass der bisweilen zähe Verkehrsfluss am Mariadorfer Dreieck durch die Einrichtung einer weiteren Fahrspur deutlich geschmeidiger werden könnte.

„Vor allem am frühen Morgen und am Nachmittag staut sich der in Richtung Würselen fahrende Verkehr auf der Jülicher Straße an der Ampelanlage erheblich. Die Kolonne kann dann schon mal gut einen Kilometer lang werden.” Derzeit gibt es vor der Ampel an der Kreuzung Jülicher Straße/Aachener Straße und Eschweilerstraße aus Richtung Hoengen kommend zwei Fahrspuren. Eine für Linksabbieger, eine für die Geradeausfahrt und Rechtsabbieger. In einem Bürgerantrag hat der CDU-Ortsverband nun die Prüfung einer dritten Fahrspur nur für Rechtsabbieger gefordert, eventuell versehen mit einem grünen Pfeil, so dass der Verkehr noch zügiger Richtung Alsdorf-Mitte abfließen könnte.

Die räumliche Dimension erlaube das, sagt Hans Körfer, Ehrenmitglied des Ortsverbandes. So könnte man die Verkehrsinsel für Fußgänger komplett entfernen, was Platz schaffen würde. Diese Querungshilfe sei seinerzeit eingerichtet worden, um Schülern das Erreichen der gegenüberliegenden Bushaltestellen zu erleichtern.Ê„Durch den zentralen Umsteigeplatz ist dieser Straßenwechsel so nicht mehr nötig”, sagt Körfer.

Auch die Breite des Gehwegs an der neuen Seniorenresidenz Stella Vitalis könne man ein wenig verringern. Zumal besonders die Senioren von einem rascheren Verkehrsfluss profitieren würden. Körfer: „Die Lärmbelästigung dürfte an dieser Stelle wesentlich geringer werden.” Der Vorschlag der CDU-Fraktion wird nun dem Straßenträger, dem Landesbetrieb Straßenbau NRW, zur Kenntnis gebracht und so in die weiteren Beratungen im Ausschuss für Stadtentwicklung einfließen. Dies beschloss nach kurzer Beratung der Hauptausschuss. Bernd Mortimer (ABU) erinnerte daran, dass als Lösung für eine verbesserte Verkehrsführung ein Kreisverkehr angedacht sei und ließ keinen Zweifel daran, dass der Fachausschuss dies auch beschließen sollte.

Die Technische Beigeordnete Susanne Lo Cicero-Marenberg brachte das aktuelle Bebauungsplanverfahren am Mariadorfer Dreieck zur Sprache, mit dem zusätzliche Nahversorgungsangebote geschaffen werden sollen. Dazu liefen bereits umfangreiche Abstimmungsgespräche mit dem Landesbetrieb.

Bürgermeister Alfred Sonders ließ durch Ergänzung der Beschlussvorlage deutlich werden, dass es um die „sinnvollste Lösung” bei der Umgestaltung der Kreuzung gehen müsse.
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