Verein „Nedim” unterstützt Mittagsbetreuung in Elisabethschule

Von: Ilona Rütten-Sieben
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Hilfe kommt an: Schulleiterin Astrid Petry, stellvertretende Nedim-Vorsitzende Margret Eichenberg, stellvertretender Schulleiter Josef Körfer, Angelika Mertens von der Mittagsbetreuung und Nedim-Vorsitzender Franz-Peter Schleibach freuen sich, dass warme Mahlzeiten wieder sichergestellt sind. Foto: Ilona Rütten-Sieben

Alsdorf. Auch in der Elisabethschule gibt es Kinder, deren Eltern nicht in der Lage sind, das Geld für das tägliche Mittagessen aufzubringen. „Wir haben große Probleme, den Elternbeitrag von einem Euro pro Tag für eine Mahlzeit zu erhalten”, sagt Schulleiterin Astrid Petry.

In der Mittagsbetreuung sind zurzeit 16 Schüler, zwei Drittel der Familien haben Probleme, den Betrag zusammenzukratzen oder zahlen nur kleckerweise.

Ein hoher Prozentsatz, denn die Klassen eins bis vier der Sonderschule für Lernbehinderte besuchen zurzeit gerade einmal 25 Kinder. Der Verein „Nedim - Alsdorfer Hilfe für Menschen” hat die die Schule und damit die Kinder nun spontan mit einem Betrag von 2000 Euro unterstützt.

Vorsitzender Franz-Peter Schleibach überreichte das Geld an Astrid Petry sowie Angelika Mertens von der Mittagsbetreuung. Mertens hatte den Kontakt zu dem Verein hergestellt. Damit ist eine Zeit lang gesichert, dass kein Kind auf einen leeren Teller blicken muss.

„Der Zuschuss der Stadt reicht nicht aus”, verdeutlichte der stellvertretende Schulleiter Josef Körfer. Selbst die Personalkosten für die Betreuung könnten davon nicht bestritten werden, stelle hier ebenfalls der Förderverein der Schule jährlich Mittel zur Verfügung.

Doch selbst durch das große Engagement des Fördervereins, der äußerst aktiv sei und unter anderem immer dann einspringe, wenn es Kindern an Notwendigem fehle, sei die generelle finanzielle Lücke nicht zu schließen.

„Die Kinder haben jetzt Hunger”, sagte Magret Eichenberg, stellvertretende Vorsitzende von Nedim, und freute sich, nach vielen Hilfestellungen in Krisengebieten das mittlerweile zweite Projekt vor Ort unterstützen zu können.
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