Alsdorf - Verein „GO better“ will Jugendlichen eine zweite Chance geben

Verein „GO better“ will Jugendlichen eine zweite Chance geben

Von: rp
Letzte Aktualisierung:
8806226.jpg
Viele Gäste beim ersten „Runden Tisch“ von „GO better“: Als Moderator begrüßte Ingo Boehm (2.v.r.) unter anderem Alsdorfs Ersten Beigeordneten Ralf Kahlen (r.) und die CDU-Europaabgeordnete Sabine Verheyen (Mitte). Foto: Marietta Schmitz

Alsdorf. Viel vorgenommen hat sich der junge Verein „GO better – sozialtherapeutische Jugendarbeit in Alsdorf-Mariadorf“. Seit gut einem Jahr ist er unter dem Vorsitz von Simone Boehm-Weingran in den ehemaligen Hallen des EBV-Holzplatzes an der Marienstraße in Mariadorf beheimatet.

Jüngst nahm der Verein die Gelegenheit wahr, einen von der Europaparlamentarierin Sabine Verheyen vorgeschlagenen „Runden Tisch“ in den neuen Räumlichkeiten zu veranstalten und sich dabei der Öffentlichkeit vorzustellen.

Vorsitzende Simone Boehm-Weingran freute sich darüber, dass viele der Einladung gefolgt waren, darunter Alsdorfs Erster Beigeordneter Ralf Kahlen, Sabine Verheyen, CDU-Vertreterin der Region im Europäischen Parlament, Peter Ponthöfer von der Vivawest GmbH, Stefan Graaf, Geschäftsführer des Jobcenters der Städteregion Aachen, und Merete Menze, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

Viele Helfer vorgestellt

Als Moderator stellte Ingo Boehm die „vielen Helfer, die sich hier am runden Tisch versammelt haben“, vor. „Mit deren Hilfe werden wir uns weiter gut entwickeln“, zeigte er sich zuversichtlich. Schließlich hätten sich in „GO better“ Unternehmer, Handwerksmeister, Lehrer und Sozialpädagogen zusammengeschlossen, um junge Menschen wieder in die Gesellschaft zu integrieren, wenn sie dazu selbst nicht in der Lage sind.

„Leute, um die wir uns bemühen, müssen wir auch entsprechend unterbringen. Jugendförderung, Jugendbildung und sozialtherapeutische Begleitung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen steht an der Spitze unserer Aufgaben“, sagte Boehm. Die Mitglieder des Vereins stammen überwiegend aus der Erwachsenenbildung.

Die Zahl der ehrenamtlichen Helfer wachse stetig, freute er sich. Wichtig seien auch die bereits abgeschlossenen Kooperationen mit der Europahauptschule Alsdorf-Mariadorf oder mit Firmen wie Werbetechnik Havers oder Elektrotechnik Romero. Was das Gelände und die Liegenschaft der „GO better“ betrifft, so hat man auf dem früheren EBV-Holzplatz für Jugendliche und junge Erwachsene eine Anlaufstelle als Begegnungsstätte eingerichtet.

In einem geschützten Raum werden Arbeit, Natur und Freizeit in Einklang gebracht. Durch auftragsbezogenes Arbeiten wird unter Anleitung von Fachkräften theoretisches und praktisches Lernen sinnvoll verbunden. Dabei gelte es, so Boehm, die Natur zu erleben und zu erfahren, und im Umgang mit Tieren Sorgfalt walten zu lassen. Auch das Pflegen und Versorgen von Pferden gehört auf dem Gelände zu den Möglichkeiten, ebenso gibt es dort zahlreiche Kleintiere.

Wildnispädagogik

Auch Freizeit und Sport sowie Wildnispädagogik stehen im Programm des Vereins. Ein Zukunftsziel sei auch ein Improvisations- und Clowntheater als sozialtherapeutisches Medium für Jugendliche und junge Erwachsene.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert