Alsdorf - Verein für berufliche Weiterbildung: Nahles verspricht mehr Plätze

Verein für berufliche Weiterbildung: Nahles verspricht mehr Plätze

Von: red
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Alsdorf. Am vergangenen Freitag hatte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) in den Räumlichkeiten des Vereins für allgemeine und berufliche Weiterbildung (VabW) Alsdorf hinter verschlossenen Türen mit den Beschäftigungsträgern gesprochen, nachdem sie sich ins Goldene Buch der Stadt eingetragen hatte.

Zu den Inhalten des Gesprächs hat das Büro der Initiatorin des Treffens, der Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers (SPD), nun folgende Mitteilung rausgeschickt:

Konkretes Anliegen sei die Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik gewesen. Etwa hätten die Träger von der Umsetzung des Bundesprogramms „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ berichtet, von dem in der Städteregion derzeit rund 200 Menschen direkt profitieren, indem sie in öffentlich geförderte Arbeitsverhältnisse gebracht werden. Die Beschäftigung wird überwiegend von kleinen Initiativen und Vereinen erbracht.

Vor allem Menschen, denen es im ersten oder auch zweiten Anlauf nicht gelungen ist, den Einstieg in die Arbeitswelt zu finden, erhalten hier eine Chance. Die anstehende Steigerung des Mindestlohnes stellt diese gemeinnützigen Akteure, die mit den beschäftigten Menschen keine Einnahmen generieren, aber vor eine kaum zu bewältigende wirtschaftliche Hürde.

Nahles habe sich gefreut, den Kreis der Beteiligten über die aktuell im Ministerium getroffene Entscheidung zu informieren, zur Sicherung des Programms auch bei steigendem Mindestlohn dessen Abrechenbarkeit sicherzustellen. Darüber hinaus habe sie eine Ausweitung der Platzzahlen angekündigt.

Peter Brendel, Vorsitzender von Pro Arbeit, habe sich mit dem Besuch zufrieden gezeigt: „Wir konnten uns in einem sehr konstruktiven und offenen Gespräch über die Anliegen von Pro Arbeit sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen austauschen. Ich bin mir sicher, dass alle Beteiligten aus dem Gespräch viel mitgenommen haben.“

Hans Vorpeil, VabW-Vorsitzender habe ergänzt: „Der Besuch von Frau Nahles hat deutlich gemacht, welche Wertschätzung es für die Arbeit der Beschäftigungs- und Weiterbildungsträger gibt. Wir sind eine wichtige Stütze im Sozialstaat und werden als solche anerkannt. Besonders gefreut hat uns das Angebot von Frau Nahles, über unsere Abgeordneten auch künftig miteinander im Gespräch zu bleiben.“

Die Bundesministerin habe ebenfalls ein positives Resümee gezogen: „Ich freue mich über das große Engagement, Menschen in Arbeit zu bringen, ganz besonders wenn es um junge Menschen geht. Sie zu unterstützen auf ihrem Weg und auf ihrer Suche nach einer Perspektive verdient Respekt und Anerkennung. Qualifizierung und Begleitung spielen dabei eine besondere Rolle. Denn sie sind ein wesentlicher Faktor, um den langfristigen Verbleib im ersten Arbeitsmarkt zu sichern.“

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