Alsdorf/Würselen - Verdienstorden: Ehrenamtler verdienen höchsten Respekt

Verdienstorden: Ehrenamtler verdienen höchsten Respekt

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
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Das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreichte Städteregionsrat Helmut Etschenberg an Wilhelm Kempchen (l.) und an Hans Dieter Spiertz (r.). Foto: Andreas Steindl

Alsdorf/Würselen. Der Alsdorfer Hans Dieter Spiertz ist für sein langjähriges Engagement mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik ausgezeichnet worden. Der gelernte Maschinenschlosser ist seit 1961 Mitglied des DRK-Ortsverbandes Stolberg und dort ehrenamtlich aktiv.

Seit 2002 ist Spiertz Mitglied der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft Notfallseelsorge im Kreis Heinsberg sowie beim Sozialdienst Katholischer Frauen in Alsdorf, wo er sich in der Betreuungsgruppe für gerichtlich bestellte Betreuer ebenfalls ehrenamtlich engagiert. Seine vielen Aufgaben übe Hans Dieter Spiertz stets mit großer Sorgfalt aus, wobei ihm kein Termin zu viel sei, heißt es in der Begründung. Seit 2008 gehört er zudem als gewähltes Mitglied dem Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Hoengen-Broichweiden an und ist dort Mitglied in den beratenden Ausschüssen „Theologie, Gottesdienst und Kirchenmusik“ sowie „Kollekten“ und „Diakonie.“

Hilfe dort zu leisten, wo sie benötigt werde, sei das, was ihn antreibe, erklärte Spiertz. Seine beiden erwachsenen Kinder und seine Frau hielten ihm dabei stets den Rücken frei und unterstützten ihn in seinen Vorhaben und Plänen. „Ohne die Hilfe des DRK wären viele Menschen sprichwörtlich aufgeschmissen. Auch wir in der Städteregion profitieren von den unzähligen Haupt- und Ehrenamtlern. Dafür ein herzliches Dankeschön“, sagte Helmut Etschenberg. Kürzer treten möchte Hans Dieter Spiertz auch in Zukunft nicht. Denn das, was er mache, tue er mit Leidenschaft, wie der Geehrte betont.

Auch Wilhelm Kempchen aus Würselen ist für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Städteregionsrat Helmut Etschenberg hob in seiner Rede vor allem den unermüdlichen Willen des Preisträgers lobend hervor, sich mit viel Ausdauer den Menschen zu widmen, die Hilfe benötigen. Der ehemalige technische Verkaufsleiter einer Firma, die weltweit Maschinen für Fliesen herstellt, ist seit 1990 ehrenamtlich bei Missio- dem Internationalen Katholischen Missionswerk“ tätig.

Durch sein Hobby, das Briefmarkensammeln und das damit einhergehende Kümmern um Nachlässe solcher Briefmarken, habe Wilhelm Kempchen das Missionswerk auch finanziell zu unterstützt. Denn die Erlöse aller Verkäufe kommen in vollem Umfang Kindergärten, Schulen und Waisenhäusern zugute. Über 53.000 Euro sind alleine durch sein Bemühen in den Jahren von 2011 bis 2014 zusammengekommen. 25 Stunden pro Woche investiere Kempchen ehrenamtlich in seine Tätigkeit. Dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, weiß auch Etschenberg, der betonte, dass das Engagement höchsten Respekt und Anerkennung verdiene.

Wilhelm Kempchen selbst gibt sich bescheiden. Sowohl das Austragen der Mitgliederzeitschriften von „Missio“ und dem „Bonifatiuswerk“ sowie das ständige Prüfen von Nachlässen machen ihm einfach Spaß und helfen ihm, die eigenen Sorgen für einen Moment zu vergessen.

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