Verdienstkreuz für Hermann Knopik

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Blumen für Rita Knopik und das Bundesverdienstkreuz sowie eine Urkunde des Bundespräsidenten für Hermann Knopik: Städteregionsrat Helmut Etschenberg (2.v.r.) bedankte sich im Beisein von Eva-Maria Voigt-Küppers (MdL, l.) und Marie-Theres Sobzyk (stv. Bürgermeisterin, r.) für gelebte Nächstenliebe. Foto: Andreas Herrmann

Städteregion. Eine besondere Auszeichnung für einen besonderen Menschen: Städteregionsrat Helmut Etschenberg hat jetzt Hermann Knopik das ihm von Bundespräsidenten Joachim Gauck verliehene Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Knopik erhält die Auszeichnung für seine Verdienste im kirchlich-sozialen Bereich.

Verein „Tellerrand“ mitbegründet

Hermann Knopik aus Herzogenrath lebt und handelt nach den christlichen Grundsätzen der Nächstenliebe. Er kümmert sich um die Armen und Schwachen in unserer Gesellschaft. In diesem Sinne hat er vor über zehn Jahren den gemeinnützigen Verein „Tellerrand“ mitgegründet. Bedürftigen und gesellschaftlich benachteiligten Menschen soll ein preisgünstiger Mittagstisch angeboten werden. De facto geht es aber um mehr: „Tellerrand“ ist sozialer Treffpunkt, Arbeitgeber und unentbehrliche Anlaufstelle für Menschen, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen. In seiner Laudatio erinnerte Etschenberg an ein bekanntes Gleichnis aus dem Matthäus-Evangelium. „Sie, lieber Herr Knopik, haben unendlich viel für die im Evangelium zitierten geringsten unserer Brüder und Schwestern getan“, bedankte sich Etschenberg. Für die Stadt Herzogenrath schloss sich die stellvertretende Bürgermeisterin Marie-Theres Sobzyk dem Dank an: „Der Bundespräsident hat einen selbstlosen Menschen ausgezeichnet, der viel für die Menschen in Herzogenrath getan hat.“

Auch die Landtagsabgeordnete aus Herzogenrath, Eva-Maria Voigt-Küppers, sprach dem Ordensträger ihre Anerkennung aus: „Ich habe den Verein 2010 zum ersten Mal besucht und war vom ersten Moment an begeistert. Hier spürt man, dass die Historikerin Ricarda Huch Recht hatte mit dem bekannten Satz: Liebe ist das Einzige, was nicht weniger wird, wenn wir es verschwenden.“

Wenn man selbstlos handelt und anderen hilft, kommen die Menschen im unmittelbaren Umfeld oft zu kurz. Deshalb dankte Knopik als erstes seiner Frau Rita, die ihm „stets mit Rat und Tat zur Seite steht“. Im Verein als Schriftführerin und auch bei der Hospizarbeit, für die sich Herman Knopik engagiert. „Wenn wir Ausgrenzung vermeiden wollen, gehören Arm und Reich sowie Alt und Jung an einen Tisch“, ist Knopik überzeugt. Sein Wunsch zum Jahreswechsel: „Ich will ansteckend sein und andere motivieren.“

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