Verbraucherzentrale warnt vor dubiosen Anrufen

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Alsdorf. Die Verbraucherzentrale NRW warnt vor Trickbetrügern am Telefon: Am Telefon melden sich Anrufer und geben sich als Mitarbeiter einer Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW aus.

Im Verlauf des Gesprächs horchen sie ihre Opfer geschickt aus, beziehen sich dann auf die geschilderten, längst erledigten Beratungsfälle und setzen die Angerufenen mit dem Sachverhalt unter Druck. In einem besonders dreisten Fall erbeuteten Gauner mit dieser Masche jetzt 4800 Euro bei einem ehemaligen Ratsuchenden. Weiteren Ärger und die Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens könne der Angerufene nur abwenden, wenn er bereit sei, die geforderte Summe zu zahlen.

Das Beispiel zeigt: „Betrüger am Telefon missbrauchen wiederholt unseren guten Namen und den von Mitarbeitern, um Bürger mit einem geschickten Täuschungsmanöver zu erpressen und auszunehmen“, warnt Dr. Timo Sachsen von der Verbraucherzentrale in Alsdorf: „Wir rufen niemanden ungebeten an und beziehen uns auch nicht auf längst abgeschlossene Beratungen, um von ehemaligen Ratsuchenden im Nachgang Geldbeträge zu verlangen.“

Die Verbraucherzentrale NRW warnt grundsätzlich davor, sich von Drohungen am Telefon unter Druck setzen zu lassen und Geldbeträge an Unbekannte zu überweisen. „Fremden oder dubios erscheinenden Anrufern sollten niemals persönliche Daten und vor allem keine Kontonummer preisgeben werden. Ganz wichtig: Keine Zusagen am Telefon machen sowie auch niemals einen Betrag an einen unbekannten Empfänger überweisen“, sagt Sachsen

Polizei einschalten

Betroffene, die bereits Geld überwiesen hätten, sollten schleunigst reagieren und den abgebuchten Betrag von ihrer Bank zurückbuchen lassen. „Wer Hinweise für ein betrügerisches Verhalten oder eine bewusste Irreführung erkennt, sollte den Namen des Anrufers, die Adresse der Firma, Datum, Uhrzeit sowie den Grund des Anrufs und die angezeigte Rufnummer notieren und Strafanzeige bei der nächsten Polizeidienststelle erstatten.“, so Sachsen.

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