Baesweiler - Venlo - Alemannia: Starkes Team ist für das Gipfeltreffen gerüstet

Venlo - Alemannia: Starkes Team ist für das Gipfeltreffen gerüstet

Von: Sigi Malinowski
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Sie sind bereit, für Alemannia ordentlich in die Hände zu spucken: Die Spieler des A-Kreisligisten Concordia Oidtweiler werden am Samstag Parkplätze bewachen, Grillwürste und Bierchen austeilen oder zum „Platzordnen” abgestellt sein. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Dirk Springmann weiß es. „Ich hätte große Siegeschancen, aber ich darf ja nicht mitmachen”, lässt er sein üppiges Selbstbewusstsein heraus. Natürlich spielt auch ein bisschen Spaß bei der Selbsteinschätzung mit. Der junge und bienenfleißige Chef des Fußballklubs Concordia Oidtweiler hat trotz des derzeit großen Stresses seinen Humor noch nicht verloren.

Am nächsten Samstag, 31. Juli, 16 Uhr, spielt nämlich Fußball-Zweitligist Alemannia Aachen im Baesweiler Stadion an der Parkstraße gegen den niederländischen Erstligisten VVV Venlo.

Prognose: 2500 Zuschauer

Dass der Stürmer der Concorden-Zweiten da keine Chancen hat, von Alemannia-Coach Peter Hyballa eingewechselt zu werden, weiß Springmann natürlich auch.

Aber es wurmt ihn, beim Pausenfüller nicht mitmachen zu dürfen. Wer vom Mittelkreis die Latte eines Tores trifft, kann 5000 Euro einstreichen. Und dabei fühlt sich „Bode” Springmann als Mit-Favorit und würde es nach eigenem Bekunden „auch einem Benny Auer schwer machen”.

Beim Wettbewerb eines lokalen Radiosenders sind die Concorden aber komplett ausgeschlossen. Zeit hätte der Arbeitsstab mit 100 Helfern - zu denen die Oidtweiler Feuerwehr, Junggesellenverein, Alte Herren und weitere zählen - ohnehin nicht. Dafür sind die Aufgaben vor, während und auch noch weit nach dem Spiel zu vielfältig.

Am morgigen Donnerstag, also zwei Tage vor Anpfiff des hochinteressanten Testspiels, treten die Concorden in die heiße Phase der Vorbereitung ein. Dann läuft an, was Concorden-Schatzmeister Walter Eickels im April mit seinem Freund und Alemannia-Manager Erik Meijer per Handschlag vereinbart hatte.

Springmann: „Wir sind Walter zu großem Dank verpflichtet. Er hat das mit Erik damals zu guten Konditionen ausgearbeitet.” Die Alemannen sind nun schon zum fünften Mal „Gäste” der Concorden. Donnerstag ist Platzbegehung, gemeinsam mit den Alemannen.

Die Sicherheitsauflagen müssen - und werden - erfüllt sein, vier Bierwagen werden platziert und vier Grillstände aufgebaut. „Wir kalkulieren mit etwa 2500 Zuschauern”, setzt Dirk Springmann seine Schätzung vorsichtig an und rechnet dabei auch mit vielen Besuchern aus dem Land des Vize-Weltmeisters. Schließlich hat der VVV seine Erstligasaison mit einem sehr achtbaren 9. Rang beendet.

2500 Besucher - dafür müssen jede Menge Parkplätze vorhanden sein. Die Concorden (Springmann: „Wir haben auch von der Stadt Baesweiler hervorragende Unterstützung erhalten”) setzen Shuttle-Busse ein, die vom Parkplatz am Volkspark zum Stadion pendeln, und die beiden großen Aschenplätze hinter dem Hauptplatz werden ebenfalls zum Parken freigegeben.

Dirk Springmann: „Ans Stadion ranfahren zu wollen wird keinen Sinn machen, da kommt niemand durch.” So werden die Ordner von der Concorden-Klubleitung mit strengen Regeln versehen. Ängste, dass irgendetwas schieflaufen könnte, hat der Springmann-Stab nicht.

Allerdings ist mittlerweile weithin bekannt: „Natürlich bist du gerade während des Spiels so was von auf Trab, ganz viele kleine Dinge müssen geregelt werden.”

Hier fehlt Klein- und Wechselgeld, dort müssen Getränke und Speisen nachgeordert werden, die Kabinen müssen in Topzustand sein, die Ehrengäste (der frühere DFB-Präsident Edi Braun wird erwartet) betreut sein.

Und auch das VIP-Zelt soll in Schuss gebracht werden. Apropos Zelt: Im Anschluss ans Spiel werden sowohl die Venloer als auch die Aachener zum gemeinsamen Essen mit Sponsoren und Concorden gebeten.

„Wir werden das eine oder andere Stündchen noch zusammensitzen”, hofft Springmann, dann ein bisschen Zeit zum Plausch zu haben.

Der Fan der Kölner Geißböcke freut sich, obwohl die Aufgabe - für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen - immens ist. Aber am Ende werden die Concorden auch dieses „Spiel” meistern.

So, wie sie es immer hinbekommen haben.
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