Alsdorf - VABW richtet (Lehr-)Küche in der Luisenpassage ein

VABW richtet (Lehr-)Küche in der Luisenpassage ein

Von: Stefan Schaum
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Anpacken beim Auspacken: Jugendtreffleiter Heinz Wolke (Mitte) und die VABW-Projektkoordinatoren Ralf Malies (l.) und Frank Numan bereiten die Küche in der Luisenpassage auf ihre Nutzung vor. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Frisch sieht es in der Küche schon mal aus. Dafür sorgt der lindgrüne Look der Arbeitsplatten und Hängeschränke. Und frisch soll hier auch gekocht werden. Dafür steht das Projekt „Kochen und Ernährung“, mit dem der Verein für allgemeine und berufliche Weiterbildung (VABW) im großen „ABBBA“-Netzwerk in der Alsdorfer Luisenpassage vertreten ist.

Um berufliche Qualifizierung, für die der VABW bekannt ist, geht es hier nicht. Zumindest nicht in erster Linie. Jugendliche auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten – auch auf den Beruf des Kochs oder der Enährungswissenschaftlerin – ist weiterhin Sache des Standorts in Alsdorf-Ofden. In der Luisenpassage geht es ganz allgemein um eine Qualifizierung am Herd, und zwar für alle, die das möchten.

„Nicht jeder hat von Natur aus ein Händchen fürs Kochen“, sagt VABW-Projektmanager Frank Numan. Das kann man aber bekommen. Durch Übung. Und so dürfen sich zum Beispiel die Besucher des evangelischen Jugendtreffs, der von der Weinstraße in die Luisenstraße umzieht, am Herd versuchen. Oder die Besucherinnen des Müttercafes in der Passage. Oder überhaupt jeder Alsdorfer, der das möchte.

Eine Fachkraft steht in der Küche parat, die Tipps rund um gesunde Ernährung und Hauswirtschaft gibt. Saisonale Gemüsearten kennenlernen, den Umgang mit dem Backofen – das können Themen sein. Nicht als Kursangebot, wie Numan unterstreicht. „Wir wollen keine Konkurrenz etwa zur Volkshochschule sein. Wir geben bei Bedarf einfach hier und da Tipps oder sagen, wo man weitere, tiefgehendere Angebote bekommen kann.“

Das passt gut zum Konzept von „ABBBA“, dem Verein Alsdorfer Bildungs-, Beratungs- und Begleitungsangebote. Viele der Kooperationspartner – die wir in den kommenden Ausgaben vorstellen – ergänzen einander und bieten Besuchern die Möglichkeit, vom Facettenreichtum zu profitieren.

Betrieb als Bistro

Ein kleiner Bistrobetrieb soll in Ergänzung der Küche entstehen. Montags bis freitags wird es von 11 bis 15 Uhr Getränke, Süßigkeiten und Snacks geben. Zwar günstig, „aber nicht als Konkurrenz zur Gastronomie im Umfeld“, sagt Numan. „Wenn wir feststellen, dass das problematisch wird, müssen wir das Konzept neu justieren.“ Eine kleine „Hürde“ ist ohnehin eingebaut: Wer essen will, muss vorher bei der Zubereitung helfen oder zumindest ein paar Handgriffe in der Küche leisten. Ab Dienstag, 23. April, soll das möglich sein, derzeit wird noch das nötige Geschirr in die Schränke geräumt.

Der Kicker und ein Billardtisch sollen in die Räume gleich neben der Küche. Denn dort wird auf gut 100 Quadratmetern des ehemaligen Bistros „Melodram“ die Kleine Offene Tür der evangelischen Gemeinde ihre neue Adresse haben. Als Treffleiter freit sich Jugendreferent Heinz Wolke auf die Form des Miteinanders. „Wir bieten hier den klassischen Jugendtrefft mit allen Freizeit- und Kreativangeboten, können Kinder und Jugendliche bei Bedarf aber auch an die übrigen Kooperatiosnpartner vermitteln. Sollte ein Teenager einmal kochen lernen wollen, wären dazu ja bloß ein paar Schritte rüber in die Küche nötig. . .

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