UWG: Kein Geld mehr für Merzbrück-Planung ausgeben

Von: gp
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Würselen. Wegen der völligen Aussichtslosigkeit eines Flugplatzausbaus mangels Landeszuschüsse, fordert jetzt die UWG Bürgermeister Arno Nelles auf, als Chef der Verwaltung und als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Stadtentwicklungsgesellschaft Würselen (SEW) darauf hinzuwirken, „dass kein Geld mehr für weitere Planungen ausgegeben wird”.

Seit den Sommerferien liege der entsprechende Bescheid aus Düsseldorf im Rathauses vor. Für die UWG stellen Fraktionsvorsitzender Walter Quadflieg und Theo Scherberich fest: Der Landeplatz würde nicht nur die Investitionskosten eines Umbaus verschlingen, sondern auch weitere Defizite duch Betriebskosten verursachen. „Die bleiben uns jetzt erspart. Landesweit gibt es keinen einzigen Flugplatz der Größenordnung wie Merzbrück, der nicht darauf angewiesen wäre, die erwirtschafteten Fehlbeträge durch die ihn tragenden Kommunen oder stadteigenen Versorgungsunternehmen ausgleichen zu lassen.”

Wider besseres Wissen wolle die Stadt Würselen dennoch versuchen, so die UWG-Politiker, gegen den ausdrücklichen Willen der Landesregierung, einen Ausbau irgendwie hinzubekommen.

„Das würde der großen Zahl Prestige-Objekten ein neues hinzufügen. Sie haben in den vergangenen Jahren die Schuldenberge von Kommunen, Ländern und Bund zu den nicht mehr tragbaren Ausmaßen aufgetürmt.

Die UWG fordert den Bürgermeister auf, „konsequent zu sein und mit dem Rotstift an die Planungskosten zu gehen. In Würselen gibt es dringendere Baustellen als Planungsgelder in ein Traumprojekt zu stecken, zum Beispiel der Sanierungsfall Sporthalle Krottstraße.”

Laut UWG wären die Würselener Grünen gut beraten, wenn sie das Werk ihrer Parteifreunde in Düsseldorf konsequent zu Ende führen würden und ihr klares Nein zu Steuergeldern auch für die Planungskosten des Ausbaus erklären würden.
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