Urologenhaus entsteht am Medizinischen Zentrums in Bardenberg

Von: Nina Krüsmann
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Ortstermin auf der Baustelle: Die Verantwortlichen für den Bau und die künftigen Bewohner mit Doktor-Titel freuen sich schon auf das Urologenhaus des MZ. Foto: Nina Krüsmann

Bardenberg. Professor Thomas-Alexander Vögeli, MZ-Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie, ist überzeugt: „Die Kooperation bietet eigentlich nur Vorteile.” Grund seiner Zufriedenheit sind die Bauarbeiten für ein neues Ärztehaus auf dem Gelände des Medizinischen Zentrums in Bardenberg, die vor kurzem begonnen haben.

Der Neubau eines Urologenhauses soll im November fertiggestellt werden und betriebsbereit sein.

„Mit dieser neuen Einrichtung können die Urologen aus Alsdorf, Herzogenrath und Würselen die Behandlung ihrer Patienten intensivieren und optimieren”, stellt Vögeli fest.

Viele Untersuchungen seien nun zeitsparend an einem Ort und in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus möglich. „Der Erfolg der Idee ist jetzt schon abzusehen, deshalb habe ich sie von Anfang an gerne unterstützt”, sagt Vögeli.

Urologe Dr. Thomas Pulte weist auf einen wichtigen Vorteil hin: „Falls nötig können eine stationäre Behandlung oder operative Eingriffe kurzfristig stattfinden.”

Er und drei weitere niedergelassene Kollegen, nämlich Dr. Wilhelm Wirtz, Dr. Reiner Aghte und Dr. Stephan Wolter, bilden gemeinsam die „Urologische Gemeinschaftspraxis am Wasserturm” mit einer Zweigstelle in Alsdorf.

Personell verstärkt

Im vergangenen Jahr hatten sich Wirtz, Aghte und Pulte zu einer großen Gemeinschaftspraxis zusammengeschlossen. Zum Jahreswechsel erhielten sie personelle Verstärkung durch Wolter.

Er war langjähriger Oberarzt in der Klinik für Urologie am MZ Bardenberg und verfügt über Erfahrung im Bereich der Onkologie und der Kinderurologie.

„Gemeinsam sind wir stärker. Durch unseren Zusammenschluss bieten wir den Patienten kurze Wege, vermeiden Doppeluntersuchungen und bieten einen einheitlichen Standard”, betont Pulte die Vorzüge. Alles bleibe in einer Hand - von der Diagnose über die Therapie und etwaige Operationen bis hin zur Nachsorge. „Für den Patienten ist es weitaus angenehmer, von einem Arzt behandelt zu werden.”

Positive Nebeneffekte dieser Konzentration ärztlicher Kompetenz für die Kostenträger seien unter anderem eine effektivere Nutzung medizinischer Geräte und weitere Kosteneinsparungen.

Die Baukosten für das zweistöckige Gebäude auf einem Grundstück von 1075 Quadratmetern betragen rund 1,5 Millionen Euro. „Das Gebäude ist speziell auf die Bedürfnisse der vier Urologen ausgerichtet, bietet entsprechende Räumlichkeiten um parallel zu praktizieren”, erklärt Bauleiter Michael Bohsem. Unter anderem gibt es ein modernes Labor.

Neben den Urologen wird im Obergeschoss das Pathologische Institut des MZ untergebracht. Auch das Sanitätshaus Peters zieht mit ein.
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