Unwetter hat Folgen für Halle Begau

Von: hob
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Alsdorf. Schlechte Nachrichten, aber auch Entwarnung gab es in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Schulen, Sport und Kultur.

Der vom Sommerunwetter im August heimgesuchte Neubau der Sporthalle Begau an der Carl-Diem-Straße kann immer noch nicht seiner Bestimmung übergeben werden. „Die Häfte des Bodens musste wegen des eingetretenen Wasserschadens abgetragen werden. Voraussichtlich zum Ende der Herbstferien kann die Halle aber eingeweiht werden”, stellte Hubert Sieprath, Fachgebietsleiter Sport, vorsichtig in Aussicht. Die gute Nachricht: Die Kosten für diese zusätzliche Maßnahme muss vom beauftragten Generalunternehmen übernommen werden.

Schlechte Nachrichten fürs Stadtsäckle gibt es allerdings aus der Falterstraße. Für die Beseitigung des Wasserschadens durch das gleiche Unwetter in der Mehrzweckhalle muss die Stadt geradestehen: „Wir hoffen, dass die Nutzbarkeit bis spätestens zu den Karnevalsveranstaltungen der Hoengener Vereine wieder gewährleistet ist”, sagte Sieprath. Auf Antrag von Bernd Mortzimer (ABU) wurde die Verwaltung beauftragt, den Versicherungsschutz der beiden Hallen gegen Elementarschäden zu überprüfen, „um sich so gut wie möglich vor den Folgen der Unwettereinflüsse abzusichern”.

Gar nicht einverstanden zeigte sich Fachgebietsleiter Hubert Sieprath vor dem Ausschuss mit den jüngst von den Vertretern der beiden Fußballvereine Hertha Mariadorf und SV Hoengen erhobenen Vorwürfen der Ungleichbehandlung von Vereinen durch die Stadt. „Das sind völlig falsche Behauptungen.” Die Stadt habe die Vereine zur Platzpflege an der Blumenrather Straße sogar 15.000 Euro aus der freiwilligen Leistung zukommen lassen. Außerdem „wurmte” nicht nur ihn die Feststellung, vom Verwaltungsrichter eine Rüge wegen des Verstoßes gegen die Gleichbehandlung erhalten zu haben. „Der Vorsitzende hat lediglich die Auffassung vertreten, dass die Verwaltung mit der Platzzuteilung Begau an Warden falsch gelegen habe”, stellte Sieprath aus seiner Sicht den Sachverhalt dar.
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