Unternehmen Veda feiert 40-jähriges Bestehen

Von: Claudia Heindrichs
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Veda
Darauf ist Veda in Herzogenrath stolz: Partnerschaftliches Arbeiten in grüner Umgebung. Foto: Claudia Heindrichs

Alsdorf. Computer, Software, EDV – wer sich damit beruflich befasst, sitzt alleine in seinem dunklen, stickigen Büro. Umgeben von mehreren Bildschirmen, entwickelt der vermeintliche „Nerd“ komplizierte Computerprogramme. Dieses Klischee entsteht schnell in den Köpfen der Laien, entspricht aber schon lange nicht mehr der Realität.

Helle, moderne Großraumbüros, eine Kaffee-Lounge für die Mittagspause, Teamwork und ein Arbeitsbereich im Grünen – so sieht die Realität im Veda-Hauptsitz in Alsdorf aus.

Dieses Konzept scheint zu funktionieren, denn die Veda feiert in diesem Jahr 40-jähriges Bestehen. 1977 als „VEreinsDAtenverarbeitung“ in Aachen gegründet, zog die Veda 1986 in ihren derzeitigen Hauptsitz in die Carl-Zeiss-Straße nach Alsdorf.

Mit weiteren Standorten in Offenburg und Effretikon in der Schweiz und über 150 Mitarbeitern, hat sich die Veda als mittelständisches Unternehmen etabliert.

Sie bietet ein Portfolio an vernetzter Software und Services für das Personalmanagement anderer Firmen. Lösungen in Entgeltabrechnung und Zeiterfassung sind dabei nur zwei Bereiche, der sich die Veda verschrieben hat. „Unser Anspruch ist es, dass unsere Produkte so selbsterklärend wie möglich sind“, sagte Witwicki. Diese würden schließlich individuell und passgenau auf die Bedürfnisse der Kunden entwickelt. „Und wenn der Kunde seine Entgeltabrechnung nicht selber machen möchte, übernehmen wir auch das“, fuhr Witwicki fort. Zum Serviceangebot gehören beispielsweise auch Training und Personalschulung, sowie Planung und Betreuung von Hardware.

Auf die Frage nach den größten Erfolgen in den letzten Jahren antwortete Witwicki nach kurzem Überlegen: „Die größten Erfolge sind die Kunden und die Mitarbeiter, die über die Jahre geblieben sind.“ Denn obwohl die Altersstruktur unter den Kollegen sehr ausgewogen sei, gebe es viele, die bereits 20 Jahre oder länger dabei sind. Und in den bevorstehenden nächsten 40 Jahren? Da möchte die Veda an bestehenden Werten festhalten und die Bereiche Vernetzung, Talentmanagement und digitale Transformation weiter ausbauen.

So könne es beispielsweise irgendwann möglich sein, dass Arbeitnehmer ihre Gehaltsabrechnungen auf der privaten Smartwatch einsehen können, wenn die Geräte durch entsprechende Software miteinander vernetzt sind. Denn digitaler Fortschritt und Vernetzung seien heute nun einmal das A und O.

Darüber hinaus würden auch stets engagierte, junge Mitarbeiter gebraucht, verriet Witwicki. Er schätzt die Standortnähe zur RWTH und ergänzte: „Im Talent der Menschen liegt das größte Wachstumspotenzial unserer Firma.“

Denn obwohl in den letzten 40 Jahren viele motivierte Menschen den Weg zur Veda gefunden haben, bleibe es nach wie vor eine Herausforderung, gute Mitarbeiter zu finden und einen konstanten Wissensvorsprung zu erlangen. Denn Witwicki weiß: „Die Konkurrenz schläft nicht!“

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