Unmut über zu schmalen Durchgang macht sich breit

Von: vm
Letzte Aktualisierung:
12979036.jpg
Viel zu eng gestellt, findet eine Herzogenratherin. Die Stadt gibt ihr Recht. Foto: Verena Müller

Herzogenrath. „Mit dem Einkaufstrolley passe ich schon kaum durch, wie soll man da mit einem Kinderwagen durchkommen?“, ärgert sich Elvira Geilen aus Herzogenrath. „Ich finde das unverantwortlich.“ Gemeint ist ein enger Schlauch auf dem Gehweg vor einem Bekleidungsgeschäft an der Bahnhofstraße in Herzogenrath aus aufgestellten Ständern und Puppen.

Fußgänger in gegenläufiger Richtung müssen sich aneinander vorbeiquetschen. Auch auf der anderen Straßenseite stehen viele Ständer auf dem Bürgersteig, der Durchgang hier ist allerdings ein bisschen breiter.

Die Stadt Herzogenrath gibt der Bürgerin recht. „Wir sehen da dringenden Handlungsbedarf“, sagt der technische Beigeordnete Ragnar Migenda auf Nachfrage unserer Zeitung.

Rollstuhlfahrer hätten kaum Platz. Die Betreiber der Kleidungsgeschäfte hätten zwar die Erlaubnis, „Teile des öffentlichen Gehwegs für ihre Auslagen zu nutzen“, das müsse man aber überdenken. „Dafür ist allerdings eine Satzungsänderung notwendig“, so Migenda.

Nicht nur, was die Passierbarkeit des Schlauchs anbelangt, auch die Optik sei zu hinterfragen. Denn: „Das Gesamterscheinungsbild der Stadt soll aufgewertet werden.“ Hier wäre also das Integrierte Handlungskonzept ein Ansatzpunkt, den man als Hebel nutzen könne.

Leserkommentare

Leserkommentare (2)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert