Alsdorf/Herzogenrath - Unfall auf A44: Wieder behindern Gaffer einen Rettungseinsatz

Unfall auf A44: Wieder behindern Gaffer einen Rettungseinsatz

Von: red
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Unfall A44
Stau auf der A 44 am Freitagmorgen in Höhe der Autobahnauffahrt Alsdorf Hoengen: Die Polizei muss gegen Schaulustige im sich bildenden Stau kämpfen. Foto: Ralf Roeger
Unfall A44
Stau auf der A 44 am Freitagmorgen in Höhe der Autobahnauffahrt Alsdorf Hoengen: Bei dem Unfall ist der Fahrer von der Autobahn abgekommen. Foto: Feuerwehr
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Stau auf der A 44 am Freitagmorgen in Höhe der Autobahnauffahrt Alsdorf Hoengen: Bei dem Unfall ist der Fahrer von der Autobahn abgekommen. Foto: Ralf Roeger
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Stau auf der A 44 am Freitagmorgen in Höhe der Autobahnauffahrt Alsdorf Hoengen: Bei dem Unfall ist der Fahrer von der Autobahn abgekommen. Foto: Ralf Roeger
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Stau auf der A 44 am Freitagmorgen in Höhe der Autobahnauffahrt Alsdorf Hoengen: Bei dem Unfall ist der Fahrer von der Autobahn abgekommen. Foto: Ralf Roeger

Alsdorf/Herzogenrath. Schwerer Unfall am Freitagmorgen: Gegen 8.35 Uhr wurde die Feuerwehr Alsdorf auf die Autobahn 44 in Fahrtrichtung Aachen zu einem Crash mit mehreren Verletzten gerufen. Kurz hinter der Autobahnauffahrt Alsdorf-Hoengen bestätigte sich das Meldebild.

Aus bisher ungeklärter Ursache war ein Pkw von der Fahrbahn abgekommen. Hierbei schleuderte das mit drei Personen besetzte Fahrzeug hinter der Leitplanke durch einen Grünstreifen, bis ein massiver Baum das Fahrzeug durch einen heftigen Aufprall zum Stillstand zwang. Bei dem Aufprall wurden zwei Personen leicht und eine weitere Person mittelschwer verletzt.

Neben der hauptamtlichen Wache rückte der Löschzug Hoengen, sowie drei Rettungswagen und der Rettungshubschrauber Christoph Europa 1 (Notarzt) zur Einsatzstelle aus. Die drei verletzen Insassen wurden durch den alarmierten Notarzt erstversorgt und im Anschluss mittels Rettungswagen in nahe gelegene Krankenhäuser transportiert. Für die Unfallaufnahme und zur Eigenabsicherung der Einsatzkräfte war die Autobahn einspurig gesperrt, zwischenzeitlich waren die Fahrspuren auch voll gesperrt.

Kontrolle durch Extrakräfte

Traurigerweise kam es an der Unfallstelle erneut zu zusätzlichen Verkehrsbehinderungen aufgrund von Gaffern und Hobby-Fotografen, die die Rettungsmaßnahmen zusätzlich erschwerten. Aufgrunddessen kontrollierten extra abgestellte Einsatzkräfte den weiteren Verkehrsfluss auf neugierige Schaulustige mit Smartphones und mahnten diese ab. In einem Fall wurde ein Kennzeichen notiert. Die Feuerwehr Alsdorf war mit insgesamt zehn Einsatzfahrzeugen inklusive Rettungsdienst und Notarzt über eine Stunde im Einsatz.

Bereits am Donnerstagabend gegen 23.30 Uhr war es in Herzogenrath/Kohlscheid zu einem weiteren Zwischenfall gekommen, Beamte der Bundespolizei befanden sich in Fahrtrichtung Aachen auf Streife. Während ihrer Streifenfahrt bemerkten sie ein vor ihnen fahrendes Fahrzeug, welches am Kreuzungsbereich Roermonderstraße/Kaiserstraße stark beschleunigte und zwei vor sich fahrende Fahrzeuge überholte.

Dabei überfuhr das Fahrzeug, die vor ihm befindliche durchgezogene Fahrbahnmarkierung und überholte verkehrsgefährdend auf der Gegenfahrbahn. Um weitere Verkehrsgefährdungen für andere Verkehrsteilnehmer ausschließen zu können, nahm die Streifenbesatzung die Verfolgung auf.

Den Gegenverkehr gefährdet

Am Ortsausgang Kohlscheid, Kreuzung Kohlscheiderstraße musste der Fahrer stark abbremsen, da hier die Lichtzeichenanlage rot zeigte. Die Beamten konnten sich dem Fahrzeug nähern und forderten den Fahrer durch „Stop Polizei“ und eingeschaltetem Blaulicht auf, anzuhalten. Diesen Anhaltezeichen kam er nicht nach. Der Fahrer überholte nunmehr bei Grünausleuchtung der Lichtzeichenanlage mehrere Fahrzeuge und gefährdete dabei den Gegenverkehr, der vor ihm ausweichen musste. Er beschleunigte dabei sein Fahrzeug auf über 130 km/h, wo eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h ausgeschildert war.

Auf Höhe der Auffahrt Aachen-Laurensberg zur BAB 4 konnte der Fahrer des Fahrzeuges von der Streifenbesatzung gestoppt werden. Dieser zeigte sich von der Kontrolle wenig beeindruckt und uneinsichtig. Die Beamten nahmen seine Personalien auf und zeigten ihn wegen Gefährdung des Straßenverkehrsan .

Ermittlungen hat die Polizei beim Polizeipräsidium Aachen übernommen. Sie bittet Verkehrsteilnehmer, die durch das verkehrsgefährdende Verhalten beeinträchtigt und gefährdet wurden, sich umgehend unter der Rufnummer Telefon 0241/9577-42201 beim Polizeipräsidium Aachen zu melden.

So stellt sich das Verkehrsgeschehen in der Region derzeit dar:

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