Alsdorf - Umzug des SC Kellersberg bekräftigt

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Umzug des SC Kellersberg bekräftigt

Von: -ks-
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Wohl nicht mehr abzuwenden: Der SC Kellersberg wird nach Fertigstellung der neuen Anlage seinen bisherigen Standort verlassen müssen. Foto: Stüber

Alsdorf. Teilweise sehr emotional wurde im Stadtrat diskutiert, was als Titel in der Tagesordnung recht nüchtern wirkte: „Verschiedene Maßnahmen im Zusammenhang mit der Zusammenlegung von Schulen”.

Ratsherr Gustl Rinkens (SPD) hatte bereits in der Sitzung vor den Sommerferien, als die Schließung der Grundschule Kellersberg und die Zusammenführung beider Hauptschulen beschlossen worden waren, hiermit aus Sicht der Gestaltungsmehrheit von SPD, ABU und FDP verbundene „Entwicklungsmöglichkeiten” vorgetragen.

Das war teilweise auf erhebliche Kritik gestoßen, besonders was die Aufgabe des Sportplatzes des SC Kellersberg und dessen angepeilten Umzug an einen neuen Standort gegenüber dem geplanten Kultur- und Bildungszentrum (Schulzentrum) angeht.

Die Kellersberger sollen dann die noch zu errichtende Sportstätte gemeinsam mit Rot-Weiß Alsdorf nutzen. Die bereits im Vorfeld äußerst kontrovers geführte Diskussion veranlasste Kämmerer Günter Jansen zu einer Stellungnahme.

Die Stadt Alsdorf habe bislang für den auch durch Schulsport genutzten Kellersberger Platz jährlich 10.000 Euro aufgebracht - aus Schulmitteln. Mit Schließung der Hauptschule Ost sei dies rechtlich nicht mehr möglich. Freiwillige Mittel hierfür auszugeben, verstoße gegen die Vorgaben des Innenministers zur Haushaltskonsolidierung.

Zudem stehe die bislang als Sportplatz genutzte Fläche „nicht im alleinigen Eigentum der Stadt”. Nach mehreren Aufkäufen von Teilflächen sei ein weiterer Erwerb rechtlich nicht mehr möglich. Jansen sagte zu den Konsequenzen: „Wollen wir das wirtschaftliche und sportliche Überleben des Vereins sichern, müssen wir jetzt die Weichen stellen.”
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