Herzogenrath - Umwelt- und Planungsausschuss: Spielplätze und Reitwege auf der Agenda

Umwelt- und Planungsausschuss: Spielplätze und Reitwege auf der Agenda

Von: Yannick Longerich
Letzte Aktualisierung:

Herzogenrath. Trotz der aktuellen städtebaulichen Großprojekte wie dem „Integrierten Handlungskonzept Mitte“ oder der Planung zum Kohlscheider Langenberg möchte der Umwelt- und Planungsausschuss auch ältere, bestehende Bebauungspläne auf Herzogenrather Gebiet nicht aus den Augen lassen.

Dem Antrag der Fraktionen von SPD und CDU zur sukzessiven Überprüfung durch die Verwaltung wurde einstimmig zugestimmt.

Laut Verwaltungen seien sämtliche Kapazitäten des Dezernates III aufgrund der hohen Dichte an städtebaulichen Projekten gebunden. Daher soll die Überarbeitung älterer Pläne je nach Kapazität seitens der Verwaltung aufgegriffen werden. Grundstückseinzäunungen beispielsweise mit wartungsarmen Beton- oder Kunststoffzäunen müssen aufgrund der aktuell hohen Nachfrage von Grundstückseigentümern mit allen bestehenden Bebauungsplänen kompatibel sein beziehungsweise werden.

Auf Anfrage der FDP-Fraktion hat die Verwaltung Kontakt mit dem Umweltamt der Städteregion Aachen bezüglich der Reitwege-Nutzung in Herzogenrath aufgenommen. Schwerpunktmäßig verteilen sich diese auf Broich- und Wurmtal. Die bisherige Regelung auf den bestehenden Reitwegen sollte laut Städteregion weiter gelten. Die Ausführungen seitens der Städteregion belegen jedoch, dass durch die fehlende Verbindung zwischen Berensberg, Paulinenwäldchen, Blauer Stein und Teuter Hof „ein offenes Problem“ besteht. Lösungsansätze wurde seitens der Stadt Herzogenrath bislang nicht vorgestellt.

Einstimmig beschlossen

Der Ausschuss hat die Verwaltung beauftragt, zu prüfen inwieweit auf öffentlichen Gebäuden der Stadt Bienenvölker zum Artenschutz angesiedelt werden können. Hierzu wird Kontakt zu Imkern in der Stadt aufgenommen.

Wenig Zuspruch der Fraktionen erntete allerdings der Vorschlag, Bienenstöcke in der Nähe von Schulen aufzustellen. Zwar wären Schulprojekte durchaus wünschenswert, allerdings bestünde durch verirrte Insekten ein enormes Unruhepotenzial in den Klassenzimmern.

Der Technische Beigeordnete Ragnar Migenda zeigte sich erfreut über den einstimmigen Beschluss: „Herzogenrath tut viel für das bedrohte Insekt, auf vielen Flächen wurden passende Blumen als Nahrungsquelle gesät. Neue Bienenstöcke auf den Dächern wären ein wichtiger nächster Schritt.“

Der Stadtrat wird über die Bildung einer verwaltungsinternen „Steuerungsgruppe Spielleitplanung“ entscheiden. Im Umwelt- und Planungsausschuss wurde einstimmig eine Empfehlung für den Rat beschlossen. Im Zuge der Weiterentwicklung der Spielplatzbedarfsplanung soll durch die Verwaltung zunächst ein Register zur qualitativen Erhebung aller Spielstätten erstellt werden.

Die durch den Jugendhilfeausschuss vorgeschlagene „Steuerungsgruppe Spielleitplanung“ würde unter anderen eine fortlaufende Kategorisierung aller Spielstätten vornehmen und somit dem Gesamtkonzept „bespielbare Stadt“ dienen.

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