Würselen - Umwandlung der Katholischen Grundschule: Zweiter Anlauf in Broichweiden

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Umwandlung der Katholischen Grundschule: Zweiter Anlauf in Broichweiden

Von: bea
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Würselen. Einen neuen Vorstoß haben wieder über 40 Eltern gestartet, um aus der Katholischen Grundschule Broichweiden (KGS) eine Gemeinschaftsgrundschule (GGS) zu machen.

Im vergangenen Jahr war dies schon einmal beantragt, bei der Abstimmung darüber aber letztlich die nötige Mehrheit verfehlt worden. Nun soll es ein neues Abstimmungsverfahren geben, wie auch Hans-Dieter Gehlen, Vorsitzender der Schulpflegschaft und einer der Initiatoren, mitteilt. Hintergrund der Umwandlungsinitiatve ist die Sorge um eine adäquate Besetzung der Rektorenstelle, die in absehbarer Zeit vakant wird, wenn nämlich Schulleiterin Astrid Pagnia in den Ruhestand geht.

Die KGS Broichweiden ist im Schulverbund mit der GGS Linden-Neusen der Hauptstandort. In Folge befürchten die initiav gewordenen Eltern, dass sich die Schulausrichtung „katholisch“ nachteilig auf den Bewerberkreis für die Leiterstelle auswirken könne, weil sich dann auch nur katholische Lehrer ins Gespräch bringen könnten.

Damit alle Eltern die Möglichkeit haben, sich über die Vor- und Nachteile einer Konfessionsschule zu informieren, sind sie zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Schulartbestimmung der Verbundschule Weiden-Linden in Würselen, Hauptstandort KGS Broichweiden“ eingeladen, und zwar am Montag, 22. Januar, 19.30 Uhr, in die Aula des Gebäudes an der Schulstraße 10.

Auf dem Podium sollen die unterschiedlichen Positionen vertreten werden durch Florian Strecker, Referent der Abteilung Erziehung und Schule im Bischöflichen Generalvikariat Aachen, Rainer Gattys, Pfarrer der Pfarrei St. Sebastian Würselen, Hans-Dieter Gehlen für die Schulpflegschaft sowie Max Ehlers, Vertreter der Initiative „Kurze Beine kurze Wege“ aus Bonn.

Schulleiterin Pagnia wird den Abend moderieren. Nach dem Austausch der Argumente auf dem Podium haben die Eltern die Möglichkeit, selbst Fragen zu stellen oder weitere Aspekte und Positionen beizutragen. Abschließend wird noch ein Vertreter des Schulträgers den Ablauf des Schulartbestimmungsverfahrens darstellen, das bei der Stadt beantragt wurde.

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