Würselen - Umbauarbeiten an der Kirche St. Sebastian machen Fortschritte

Umbauarbeiten an der Kirche St. Sebastian machen Fortschritte

Von: gp/ehg
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Wasserlauf: Wann die Brunnenanlage auf dem Würselener Markt wieder in Betrieb genommen werden kann, steht noch nicht fest.

Würselen. Sobald die Fahrbahn „An St. Sebastian“ fertig ausgebaut ist, sollen die Kraftfahrzeuge die Wasserrinne auf dem Würselener Markt wieder an ursprünglicher Stelle passieren. Die kleine Umleitung vor den Sitzstufen des Würselener „Doms“ wird so schnell wie möglich aufgehoben.

„Wir haben geprüft, ob die Rinne die Querung an dieser Stelle auch aushält, es geht“, sagt Till von Hoegen. Der Technische Beigeordnete ist unterdessen zufrieden mit dem Baufortschritt im Schatten der Pfarrkirche St. Sebastian. „Wir sind im Plan. Wir werden später auch noch ein paar kleinere Reparaturen an der Wasserrinne vornehmen. Das war uns aber im Vorfeld schon bekannt“, sagt von Hoegen.

Nach umfangreichen Arbeiten an Kanal und Versorgungsleitungen nimmt in einigen Bereichen das neue Pflaster schon Konturen an. Neu aufgeteilt wird der Raum für Fußgänger, Radfahrer und die motorisierten Verkehrsteilnehmer. Angelegt werden Stellplätze für Autos schwerpunktmäßig in der Nachbarschaft zur Pfarrkirche. Ein Kreisverkehr wird vor der Kaplanei realisiert. Ende des Jahres soll der komplette Umbau fertig sein.

Eine weitere neue, wenn auch kleinere „Baustelle“ will jetzt die CDU unweit davon aufmachen. Dass die für gutes Geld zur Verschönerung des Marktplatzes angelegte Wasserrinne regelmäßig von Autofahrern auch verkehrswidrig gequert wird, brachte jetzt der CDU-Ortsverband Würselen-Mitte in einem Antrag an den Bürgermeister zur Sprache. Das sei nicht nur ein sicherheitstechnisches Problem, weil es eine Gefährdung für Passanten und insbesondere Kinder darstelle. Vielmehr sei auch nicht auszuschließen, dass die Rinne auf Dauer durch solche Manöver beschädigt werde.

Fernerhin sieht der CDU-Ortsverband in dem ständigen Parken vor den Geschäften eine zusätzliche Ordnungswidrigkeit, die umgehend abgestellt werden sollte. Es führen Autos aus diesem Bereich entgegen der Fahrtrichtungen den Markt herunter in Richtung Kaiserstraße oder – auch das sei beobachtet worden – von Oben kommend rechts am „Büdchen“ vorbei über den Zebrastreifen auf die Friedrichstraße in Richtung Kaiserstraße.

Kette und Poller prüfen

Um dem wilden Parken und den damit verbundenen Verkehrswidrigkeiten einen Riegel vorzuschieben, schlägt die CDU Würselen vor, die Rinne zur Fahrbahn hin durch eine Kette, ähnlich der vor der Kirche, abzuspannen und vor dem „Büdchen“ marktseitig Poller zu installieren, die im Bedarfsfall – es handelt sich um die Feuerwehrzufahrt – schnell wieder entfernt werden können. Um eine Prüfung der vorgeschlagenen Maßnahmen und um eine zeitnahe Berichterstattung über das Ergebnis ersucht der CDU-Ortsverband den Bürgermeister.

Der Vorschlag der Interessengemeinschaft Kaiserstraße/Markt entlang der Wasserrinne ein Geländer samt Blumenkästen anzubringen, ist im Rathaus seinerzeit nicht auf Gegenliebe gestoßen.

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