Umbau des Pflegeheims in Setterich fast beendet

Von: Stefan Schaum
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Modern und hell: Heimleiterin Gabriele Schmidbauer zeigte Kaya Erdem (Caritas) die neu strukturierten Räume. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Schnell ging es nicht, die Kosten sind ebenfalls beachtlich. Doch es war schließlich auch kein Klacks, den Umbau des Settericher Wohn- und Pflegeheims „Maria Hilf“ an der Burg komplett während des laufenden Betriebs zu stemmen. Einiges hat sich dort getan. Und jetzt, nach bald fünf Jahren, haben sich die Arbeiter auf die Zielgerade gemacht.

Wenn Gabriele Schmidberger, Leiterin des Heims der Caritas-Trägergesellschaft West, von der Neustrukturierung des Hauses spricht, dann fällt oft dieses Wort: Respekt. „Die Herausforderung für die Pflegekräfte war einfach enorm. Dass sie ihre täglichen Aufgaben trotz der vielen Baustellen so gut erledigt haben, verdient allergrößten Dank.“

Im Grunde gibt es keinen Raum, der im Lauf der vergangenen fünf Jahre nicht angepackt wurde. Um den Brandschutzanforderungen gerecht zu werden und um alle Zimmer neu zu strukturieren und mit größeren Sanitärbereichen zu versehen. Und um insgesamt mehr Platz zu schaffen. Zwei Gebäudeteile wurden dazu angebaut. Ein dreistöckiger Bereich im nördlichen Teil, zum Rathaus hin, dann noch ein kleiner im westlichen Teil. So gibt es nun für jeden Wohnbereich einen zusätzlichen Aufenthaltsraum, weitere Besprechungsräume, ein Zimmer für den Physiotherapeuten. Auch mehr Büros sind jetzt da und im Erdgeschoss kann ein Frisör Haare schneiden, der das bislang im Keller tun musste.

Für mehr Pepp in den Zimmern und auf den Fluren sorgt ein frisches Farbkonzept. Dabei geht es nicht allein um die Optik: In knalligen Farben sind einige Wände gestrichen, um demenziell veränderten Bewohnern die Orientierung zu erleichtern.

Ursprünglich waren für die Arbeiten 5,8 Millionen Euro kalkuliert. „Da liegen wir wahrscheinlich etwas drüber“, sagte Kaya Erdem von der Caritas-Trägergesellschaft beim jüngsten Rundgang durch das Haus. Eine Abschlussrechnung liegt zwar noch nicht auf dem Tisch, doch eins sei klar: „Gelohnt hat sich die Investition allemal.“

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