„Ülle“-Frauen feiern ausgelassen Karneval

Von: ehg
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Mädchen-Sitzung der KG „Au Ülle“: Die Showtanzgruppe mit ihrem Lemuren-Kostümen ist ein Hingucker. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Mit ihrer Mädchen-Sitzung setzte die KG „Au Ülle“ erneut einen glänzenden Schlusspunkt unter den vaterstädtischen Sitzungskarneval. Den weit über 400 – eine schöner als die andere kostümiert – Närrinnen bot sie ein über vierstündiges Programm.

Ein Knaller jagte den anderen, so dass das weibliche Narrenvolk mehr als einmal nur stimmungsmäßig zur Höchstform auflief und vor karnevalistischem Enthusiasmus die Stühle „erklomm“. Souverän zog Zirkusdirektorin Astrid Kever im schmucken roten Schwalbenschwanz mit ihren ebenfalls farbenfroh „verkleideten“ Elferratsdamen im Rücken die Fäden.

Beim Aufmarsch der großen „Ülle“-Streitmacht unter den Klängen des Bundestambourkorps „Alte Kameraden“ waren die gut aufgelegten Damen schon prächtig in Stimmung. Mit großem Applaus honorierten sie die tänzerischen Leistungen der Kinder im schmucken Violett und der Jugend auf den Spuren von Indianern in deren Outfit.

Die bereits vorherrschende gute Stimmung heizten die „Regimentstrompeter“ (Eschweiler) mit ihrer mitreißenden musikalischen Show weiter an. Durch den Gardetanz der „Ülle“-Damen wurde der Teppich ausgerollt für „Änne aus Dröpplingsen“ mit Blümchenkleid und Gehwägelchen, eine „Granate“ in der Bütt. Frauenpower aus dem Sauerland feierte fröhliche Urständ. Standing Ovations auf breiter Front.

Mit ihrem charmanten Tanz zog „Ülle“-Mariechen Larissa (Kever) die ausgelassen Karneval feiernde Damenwelt in ihren Bann. Triumphal wurde der Prinz der Düvelstadt, Seine Tollität Gert I. (Kempf), eskortiert von seinem Disney-Hofstaat und der WKV-Prinzengarde sowie vom KWK-Vizepräsidenten Heinz Paffen. Er redete nicht lange, sondern ließ seinen verbindlichen Worten schnell Taten folgen, indem er seine Gesangs- und Tanzshow abzog, bis der Bär tanzte, nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Saal.

Einen Besuch stattete das Öcher Original, der Lennet Kann, der Düvelstadt ab. Bei der Caritas-Sitzung hatten die „Legatas“, ein Import aus den benachbarten Niederlanden, gezeigt, was sie stimmungsmäßig drauf hatten. Erst recht liefen sie bei den Party-Damen musikalisch zur Höchstform à la Andreas Gabalier auf.

Die kleinen possierlichen Lemuren (Affen) waren anschließend los. Die „Ülle“-Damen lebten sich tänzerisch in ihren schmucken Kostümen aus.

Voller Esprit startete der Comedian Knacki Deuser einen Angriff auf die Lachmuskel, mit Erfolg. Umwerfend jeck war der tänzerische Abstecher der Herren der Schöpfung an den Ballermann nach „Malle“. Die Damenwelt war entzückt und kugelte sich vor Lachen. Noch einmal wurde vor dem Finale auf die Stimmungspauke geschlagen, diesmal waren die „Big Maggas“ die „Macher“. Als härteste und schönste Boygroup der Welt versetzten sie die Damenwelt in Ekstase.

Die Stimmung kochte über, wobei die karnevalistische Kondition ein weiteres Mal auf den Prüfstand gestellt wurde. Am Ende bestanden keine Zweifel mehr daran, dass die Närrinnen ausgelassener Karneval feiern als die Männer!

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