Übung der Löschzüge Alsdorf und Oidtweiler: Mit Teamarbeit zum Erfolg

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Eine gute Koordination ist entscheidend für die Schlagkraft: Der Oidtweiler und der Alsdorfer Löschzug II üben das. Foto: Feuerwehr

Nordkreis. Die Unterhaltung einer leistungsfähigen Feuerwehr ist Aufgabe jeder einzelnen Kommune. Doch die Gemeinden und Städte sind auf die Mitwirkung ihrer Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Fahrzeuge, Uniformen und Einsatzgegenstände können aus dem städtischen Haushalt finanziert werden, doch die einzelne ehrenamtliche Einsatzkraft ist „unbezahlbar“.

Die Motivation und das Engagement müssen aus ihr selbst heraus erfolgen. Aufgrund allgemein schwindender personeller Ressourcen wird die überörtliche Unterstützung der einzelnen Wehren immer wichtiger.

Für die erfolgreiche Abwicklung gemeinsamer Einsatzstellen ist jedoch eine gemeinsame und einheitliche Ausbildung Grundvoraussetzung. Der Löschzug II der Feuerwehr Alsdorf und der Löschzug III – Oidtweiler – der Feuerwehr Baesweiler verbinden die Attribute „überörtliche Unterstützung“ und „Kameradschaft“ bereits seit einigen Jahren in vorbildlicher Weise. Jährlich treffen sich die Kräfte der beiden Löschzüge zu einer gemeinsam ausgearbeiteten Einsatzübung, wie jüngst am Schwimmbad an der Parkstraße in Baesweiler. Dieses Jahr rückten die Alsdorfer Wehrleute ins Baesweiler-Stadtgebiet aus. Nach kurzer Lagebesprechung am Gerätehaus Oidtweiler begaben sich die beiden Löschzüge sodann mit den vorbereiteten Einsatzdepeschen zum Hallenbad.

Die Einsatzlage: Drei Personen waren in die – im Keller gelegene – ehemalige Sauna „eingestiegen“ und wollten ein wenig „ausspannen“. Aus unklarer Ursache war es sodann zu einer Rauchentwicklung im Kellergeschoss gekommen. Ein Jugendlicher konnte sich ins Freie retten und die Feuerwehr verständigen, während die beiden anderen Betroffenen in den Kellerräumlichkeiten vermisst wurden.

Nachdem mehrere Zugangsmöglichkeiten zu dem stark verzweigten und verwinkelten Kellerbereich erkundet wurden, drangen gleich mehrere Baesweiler und Alsdorfer Wehrleute unter Atemschutz in die verrauchten Gänge ein. Bei „Nullsicht“ tasteten und durchsuchten die Einsatzkräfte eine Vielzahl an Räumlichkeiten und konnten bereits nach kurzer Zeit eine bewusstlose Person aus einer Sauna retten. Die Suche nach der verbliebenen weiteren Person dauerte indes an. Die Person hatte sich – insbesondere wie bei Kindern häufig anzutreffen – in einer Umkleidekabine versteckt. Trotz des gut vorbereiteten „Verstecks“ wurde die Person durch einen aufmerksamen Angriffstrupp aufgefunden und konnte ins Freie gerettet werden.

Das Zusammenspiel der beiden Löschzüge kann, insbesondere aufgrund einheitlicher Ausbildung und guter Verständigung unter den Kräften, wurde von Beobachtern und Beteiligten als erfolgreich bezeichnet. Zufrieden zeigten sich die Baesweiler und Alsdorfer Übungsleiter. Nach einer kurzen Nachbesprechung im Gerätehaus Oidtweiler konnten die Wehrleute zum gemütlichen Teil des Abends übergehen und den Abend bei einem gemeinsamen Imbiss ausklingen lassen.

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