Baesweiler - Überschuss erzielt: Stadt Baesweiler legt Jahresabschluss 2016 vor

Überschuss erzielt: Stadt Baesweiler legt Jahresabschluss 2016 vor

Von: Karl Stüber
Letzte Aktualisierung:

Baesweiler. Die Stadt Baesweiler legt der Kommunalaufsicht einen klasse Jahresabschluss 2016 vor. War für das vergangene Jahr im Haushalt noch ein zu erwartendes Defizit in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro ausgewiesen, ist ein Überschuss von gut 1,8 Millionen Euro erzielt worden.

 Um vom befürchteten Minus ins nun vorliegende Plus zu gelangen, waren Verbesserungen in Höhe von rund 4,3 Millionen Euro vonnöten, was jetzt im Stadtrat Thema war.

Bürgermeister Dr. Willi Linkens (CDU) trat aber sogleich auf die Spaßbremse: „Das wird sich für dieses Jahr nicht wiederholen!“ Er sprach von einmaligen Effekten und weiteren Aspekten, die nicht oder nur bedingt durch die Stadt Baesweiler zu beeinflussen sind.

Worauf beruht der positive Jahresabschluss 2016? Im Ergebnisplan wurden mit gut 60 Millionen Euro rund 4,7 Millionen Euro mehr an Erträgen verbucht. Hier schlagen vor allem die Einnahmen aus der Gewerbesteuer zu Buche. Dabei war dieser Posten nach Einnahmen in Höhe von 7,6 Millionen Euro in 2015 im Nachfolgejahr mit 8,2 Millionen vorsichtig optimistisch angesetzt worden. Tatsächlich wurden letztendlich 9,8 Millionen Euro eingenommen.

Weitere Entlastung erbrachte die Kostenerstattung in Sachen Asyl durch das Land NRW in Höhe von 866.000 Euro.

Der Verkauf von Grundstücken spülte knapp 1,8 Millionen Euro in die Stadtkasse. Dazu sagte Bürgermeister Linkens: „Grundstücke kann man aber nur einmal verkaufen.“ Schließlich wurden rund 1,2 Millionen Euro höhere Erträge aus der Reduzierung von Rückstellungen erzielt. Letztlich ein buchhalterischer Effekt, wurde deutlich.

Lob von den Fraktionen gab es für die Entwicklung der Personalkosten in der Verwaltung. Die Kosten dort trugen mit rund 660.000 Euro zur Ausgabenreduzierung bei. Linkens dankte ausdrücklich dem Personalrat für die entsprechende Kooperation. Gespart wurde auch bei den Sach- und Dienstleistungen (551.000 Euro).

Dabei wurde im vergangenen Jahr kräftig investiert: rund 6,3 Millionen Euro. Alte Kredite in Höhe von 530.000 Euro wurden getilgt, ein neuer Kredit über eine Million Euro zu günstigen Bedingungen aufgenommen.

Die Höhe des zum Jahresende in Anspruch genommenen Kassenkredits lag mit rund 5 Millionen Euro rund zwei Millionen unter dem Niveau des Vorjahrs. Die liquiden Mittel lagen um knapp 800.000 Euro über denen in 2015.

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