Überflieger stürmen den Trampolin-Park „Superfly“

Von: Yannick Longerich
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Augen zu und durch: Es bedarf schon Überwindung, sich aus drei Metern Höhe auf ein Luftkissen fallen zu lassen. Unsere Abonnenten feuerten sich gegenseitig an. Foto: Yannick Longerich

Herzogenrath. Nach zwei Stunden intensivster Beanspruchung aller nur erdenklichen Muskeln im Körper waren die Abonnenten unserer Zeitung sichtlich geschafft. Im nagelneuen Trampolin-Park „Superfly“ an der Kohlscheider Roermonder Straße tobten sich Jung und Alt in sprichwörtlich luftiger Höhe aus.

Ein Riesenspaß für alle Anwesenden – unabhängig von Vorkenntnissen wurde für kurze Zeit die Schwerkraft beiseite geschoben. Dass Jens Engelen – Betriebsleiter des neueröffneten Standorts von „Superfly“ in der Städteregion – seine Halle für das beliebte „7 x Sommer“-Programm unserer Zeitung zur Verfügung stellen konnte, kam nicht von ungefähr.

Firma und Verlag traten frühzeitig in Kontakt, alle Beteiligten seien sofort Feuer und Flamme gewesen, sodass knapp einen Monat nach der Eröffnung des Parks die Kooperation starten konnte.

Bevor auf „Stoppersocken“ zum ersten Sprung angesetzt werden konnte, nahm sich Engelen ausgiebig Zeit, um seinen Besuchern einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen. Mit „Grubenlampen“ machte sich der Tross auf und erkundete die verborgene Welt unter den Trampolinen. Unter einem Himmel aus Planen, Sprungfedern und Metallträgern erklärte Engelen, wie ein solcher Park funktioniert.

In den „Katakomben“

Sicherheit stehe laut Engelen an allererster Stelle. Geschultes Fachpersonal verbringt jeden Morgen etwa 45 Minuten damit, die Geräte intensiv zu überprüfen. Ausgeleierte Federn oder andere Abnutzungen werden sofort ausgetauscht. In der betriebseigenen Werkstatt stehen die Ersatzteile zur schnellen Reparatur bereit. In den „Katakomben“ der Halle zeigte sich den staunenden Besuchern, wie viel Ingenieurskunst nötig ist, um ein ungefährliches Springen sicherzustellen.

Dass die Betreiber in Sachen Sicherheit keine Kompromisse eingehen, merkten unsere Leser dann auch bei der obligatorischen Sicherheitseinweisung. Uhren, Schmuck und sonstige Kleinteile mussten ohne Ausnahme abgelegt werden. Da die Hygiene ebenfalls nicht zu kurz kommen darf, muss jeder Teilnehmer frische Socken anlegen.

Die Anordnung der einzelnen Bereiche ist wohlüberlegt. „Es macht überhaupt keinen Unterschied, ob man Anfänger oder Profi ist. Jeder findet hier seinen Bereich, wo er Spaß haben kann“, sagte Engelen. Ob Akrobatik, Ballsport oder Kletterwald – für alle Beteiligten entwickelte sich der Besuch zu einem intensiven Erlebnis jenseits der Schwerkraft.

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