Würselen - Über Priesterzuwachs gibt es zumindest Gespräche

Über Priesterzuwachs gibt es zumindest Gespräche

Von: ehg
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Würselen. Am 31. Dezember 2009 schlägt den acht katholischen Pfarrgemeinden in Würselen die letzte Stunde. Vom neuen Jahr an gibt es nur noch eine Gemeinde in Würselen mit Namen „St. Sebastian”.

So hat es der Bischof angesichts der personellen Lage im Bistum Aachen verfügt. Wie es vom 1. Januar 2010 an weitergehen wird, diese Frage stellen sich nicht wenige gläubige Christen von Neusen bis Pley. Fest steht so viel, dass Pfarrer Heinz-Josef Lambertz zum 1. Januar 2010 in den Ruhestand treten und damit auch Würselen verlassen wird.

Kaplan Huu Duc Tran hat dem Bischof nach zehn Jahren in Würselen die Bereitschaft signalisiert, zum Jahresende eine neue Aufgabe im Bistum übernehmen zu wollen. Pfarrer Reiner Gattys und Dekan Hans Rolf Krewinkel werden gemeinsam (in solidum) die neue Pfarre leiten. Gespräche über den Neuzugang von Priestern seien bereits geführt worden.

Die Gemeindereferenten Thomas Krieger, Michael Loogen, Ulrike Riemann-Marx und Dorothee Wakefield werden mit unterschiedlichen Beschäftigungsumfängen in der fusionierten Gemeinde weiter arbeiten. Erhalten bleiben auch acht Kirchengebäude und acht Gemeinden, die eine neue Pfarre bilden, mit ihrem Gemeindeleben. Die Kirchenvorstände bereiten die notwendigen Schritte in Bezug auf die Finanzen, Einrichtungen und Personal vor.

Für die fusionierte neue Gemeinde findet die Neuwahl des Pfarrgemeinderats und des Kirchenvorstands am 28. und 29. November statt. Das gemeindliche Leben wird vor Ort von acht Ortsausschüssen begleitet. Sie arbeiten im Auftrag und in enger Verbindung mit dem Pfarrgemeinderat. Wahlausschüsse bereiten die Wahlen vor. Begleitet werden sie laut Beschluss des Bischofs dabei von Pastoralreferent Norbert Franzen aus Baesweiler.

Auf allen Ebenen werden Gespräche mit den beteiligten und betroffenen Personen und Einrichtungen geführt. Das Pastoralpersonal der GdG Weiden und der GdG Würselen wird die gewohnten Abläufe mindestens bis zum Sommer 2010 gewährleisten. Bis dahin müssen die Weichen für das Zusammenwachsen der neuen Pfarre St. Sebastian mit dem neu gewählten Pfarrgemeinderat und dem Kirchenvorstand, der neuen priesterlichen Besetzung sowie dem Pastoralteam gestellt werden. „Es ist also von allen Beteiligten noch eine Menge Arbeit zu leisten”, stellen die Gemeindereferenten fest.
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