Über 116.000 Bürger sind wahlberechtigt und erhalten Post

Von: Katrin Fuhrmann
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Sabrina Matzkows ist Auszubildende bei der Stadt Alsdorf – kurz vor der Bundestagswahl arbeitet sie im Wahlamt. Sie verschickt die Wahlunterlagen und bearbeitet die Anträge zur Briefwahl. Foto: Katrin Fuhrmann

Nordkreis. In den kommenden Tagen sollte bei den meisten Haushalten im Nordkreis ein grauer Brief im Briefkasten liegen. Denn allen Wahlberechtigten flattert nun die offizielle Wahlbenachrichtigung für die Bundestagswahl am 24. September ins Haus.

In Herzogenrath sind 35 180 Personen wahlberechtigt. Die wahlberechtigten Personen teilen sich in folgende Altersgruppen auf: 18 bis 24 Jahre: 2883 Personen, 25 bis 34 Jahre: 4587 Personen, 35 bis 44 Jahre: 4396 Personen, 45 bis 59 Jahre: 10 467 Personen, 60 bis 69 Jahre: 5652 Personen, 70 Jahre und älter: 7195 Personen.

Bisher (Stand: 22. August) wurden in Herzogenrath 1799 Briefwahlanträge gestellt, von denen 1320 bereits bearbeitet wurden. In Würselen gibt es derzeit 29 069 eingetragene Wähler zur Bundestagswahl 2017.

Seit dem 16. August wurden in Würselen (Stand: 24. August) bereits 3489 Anträge Briefwahlanträge bearbeitet. In Baesweiler sind 19 128 Menschen wahlberechtigt. Davon haben 1890 bislang die Briefwahl beantragt. In Alsdorf sind 33 338 Menschen wahlberechtigt (Stand: 22. August.).

Alle die, die aus unterschiedlichen Gründen am Wahltag nicht ihre Stimme abgeben können, gibt es wie bei jeder Wahl die Möglichkeit der Briefwahl.

Der Antrag auf Erteilung eines Wahlscheines kann über verschiedene Wege gestellt werden: persönlich bei der jeweiligen Kommune, per Vordruck postalisch (in diesem Falle hat der Wähler den Briefumschlag zu frankieren), E-Mail oder auch per Telefax – ausgeschlossen ist ein Antrag auf telefonischem Wege.

Die Überlassung der Wahlunterlagen erfolgt dann wiederum auf dem Postwege durch das Wahlamt. Die Rücksendung des sogenannten „roten Briefwahlumschlages“ ist für den Wähler portofrei.

Längst muss die Briefwahl aber nicht mehr schriftlich oder persönlich beantragt werden, sie ist auch online möglich. Auf der Homepage der Städte unter der Rubrik Bundestagswahl 2017 kann ein Link aufgerufen werden. Unter der Rubrik „OK.EWO Briefwahlantrag“ muss ein Antragsformular ausgefüllt werden. Zunächst werden die persönlichen Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum sowie die Anschrift) abgefragt. Im Anschluss müssen die Nummer des Wahlbezirks und die Wählerverzeichnisnummer eingeben werden.

Gleiche Richtlinien

Die Nummer des Wahlbezirks und die Wählerverzeichnisnummer dient als Identifikation, denn diese Daten findet man nur auf der Wahlbenachrichtigung.

Laut Bernd Schaffrath, Sprecher der Stadt Würselen, gelten für die Beantragung natürlich die gleichen Richtlinien. Bedeutet konkret: Die Beantragung von Wahlscheinen ist laut Gesetz bis Freitag, 22. September, 18 Uhr, beim jeweils örtlich zuständigen Wahlamt der Kommune, möglich. Bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung können Wahlscheinanträge noch bis zum Wahltag um 15 Uhr beantragt werden.

Um wählen zu können, muss die Wahlbenachrichtigung sowie der Personalausweis vorgelegt werden. Online werden die Daten ebenfalls erfasst.

In Herzogenrath wurden von den 1799 Briefwahlanträgen 900 über das Online-Portal gestellt, in Würselen sind es 1160 Anträge, in Baesweiler 580 und in Alsdorf 897.

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