TV Scherberg: „Haben den Vorstand mit Mühe verjüngt“

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Gut aufgestellt: Vorsitzender Bernd Eigelshoven hofft, dass der TV Scherberg sportlich kräftig punktet. Foto: Markus Roß

Würselen. Der TV Scherberg blickt wieder optimistisch in die Zukunft. Nach der Neuordnung des Vorstands sind nun sportliche Erfolge angepeilt. Darüber hat Vorsitzender Bernd Eigelshoven mit Markus Roß gesprochen.

Seit wenigen Wochen sind Sie neuer Vorsitzender des Vereins. Lange Zeit stand die weitere Existenz des Vereins in Frage, da sich zunächst nicht genügend Mitglieder zur Mitarbeit im Vorstand bereit erklärt hatten. Wie ist die aktuelle Situation?

Eigelshoven: Die ist Gott sei Dank besser als erwartet. Wir mussten zwar einen zweiten Termin für die Jahreshauptversammlung organisieren, aber es ist uns dank des Einsatzes vieler Mitglieder gelungen, alle Vorstandsämter zu besetzen. Das hatten wir in den vergangenen Amtsperioden leider nicht mehr geschafft. Außerdem haben sich mehrere Personen zur Unterstützung des Vorstandes bereiterklärt. Mit unserem jungen Vorstand wollen wir neue Akzente setzen.

Wie ist er Verein derzeit sportlich aufgestellt?

Eigelshoven: Sportlich läuft es sehr gut. Unsere 1. Herrenmannschaft und unsere Damenmannschaft haben in der vergangenen Saison den Aufstieg in die Kreisliga geschafft, also in die höchste Spielklasse auf Kreisebene. Unsere 2. Mannschaft hat bis zum letzten Spieltag um den Aufstieg in die 1. Kreisklasse mitgespielt. Die dritte Mannschaft hat in der 3. Kreisklasse eine gute Rolle gespielt. Verstärkung kann man natürlich immer gebrauchen, sowohl qualitativ als auch quantitativ.

Welche Ideen wollen Sie in der nächsten Zeit mit dem verjüngten Vorstand konkret angehen und umsetzen?

Eigelshoven: In wichtigen Positionen, etwa in der Geschäftsführung oder beim Handball haben wir ganz neue Gesichter. Darunter sind aktive Spieler, die sich erstmals der Verantwortung eines Vorstandsamtes stellen. Ich hoffe, dass die neue Ideen in den Vorstand bringen, sei es im Spielbetrieb als auch in der Organisation unserer gesellschaftlichen Veranstaltungen. Auch in den Bereichen Internet und Social Media wollen wir weiter nach vorn kommen. Allerdings möchte ich auch nicht zu hohe Ansprüche stellen, denn diese Vorstandskollegen müssen sich in ihre Aufgaben einarbeiten. Besonderen Wert müssen wir auf die Gewinnung neuer Kinder und Jugendlicher legen, da dies die Zukunft für jeden Verein ist.

Wie sieht es im Bereich der Jugend aus?

Eigelshoven: In der gemeinsamen Jugend – HSG Würselen mit VFL Bardenberg und Westwacht Weiden – sind alle Altersklassen mit mindestens einer Mannschaft besetzt. In einigen Altersklassen haben wir um die Qualifikation zur Oberliga mitgespielt und diese teilweise auch erreicht. Einige Mannschaften spielen heute schon mit dem TV Weiden zusammen. Es gibt Bestrebungen, die Zusammenarbeit zwischen der HSG Würselen und dem TV Weiden zu intensivieren, um noch besser für die Zukunft gerüstet zu sein und noch schlagkräftigere Jugendmannschaften stellen zu können. Außerhalb der HSG haben wir es geschafft eine Krabbel-Gruppe, eine Mini- und eine F-Jugend Mannschaft aufzubauen, dies ist in der HSG so vorgesehen, damit wir lokaler die Kleinkinder für unsere Vereine und unseren Sport begeistern können. Bei den Minis und für die F-Jugend suchen wir noch Verstärkungen – wobei die Krabbelgruppe derzeit aus allen Nähten platzt.

Welche Veranstaltungen sind geplant?

Eigelshoven: Die nächste Veranstaltung wird unser Sommerfest sein, das am Samstag, 22. August, in und an der Halle Krottstraße steigt. Unsere Gäste dürfen sich auf Mini- und Jugendspiele, ein Testspiel, sowie als Abschluss auf das Pokalspiel unserer 1. Mannschaft gegen Eilendorf freuen. Im Kreis der HSG wird dann wieder der „AOK Jugendcup“ stattfinden, und zwar vom 16. bis zum 18. Oktober. Der ist stets richtig gut besetzt. In allen Altersklassen starten insgesamt mehrere Dutzend Mannschaften aus dem gesamten Land sowie aus Belgien oder den Niederlanden.

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