Turnverein sorgt sich um Sportstätten

Von: Yannick Longerich
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Blumen und Urkunden überreicht: Der Vorsitzende Guido Schlüper ehrt die verdienten Jubilare Heike Hergesell (50 Jahre), Andrea Schlüper (30 Jahre) und Manfred Löhrer (25 Jahre). Foto: Yannick Longerich

Herzogenrath. Es war nicht unbedingt vorherzusehen, dass die Mitglieder des Herzogenrather Turnvereins (HTV) noch bis in den späten Abend hinein intensiv diskutieren würden. Im Zuge des Sportstätten-Entwicklungsplans sahen viele Mitglieder ein erhöhtes Risiko, dass dem HTV wichtige Möglichkeiten zur Ausübung von Leichtathletik abhanden kämen.

Zuvor hatte Guido Schlüper als Vorsitzender des HKV durch eine bemerkenswert entspannte Mitgliederversammlung geführt. Heike Hergesell (50 Jahre), Andrea Schlüper (30 Jahre) und Manfred Löhrer (25 Jahre) wurden als Jubilare geehrt.

Kapazität überschritten

Der Verein verfügt nach wie vor über eine solide Mitgliederstruktur. Gerade bei den jüngsten Teilnehmern erfuhr man zuletzt, wie schmerzhaft fehlende Kapazitäten in der Infrastruktur wirken. Nachdem die Eltern-Kind-Turngruppe bereits im Herbst 2015 mit 45 Aktiven von der Dreifachhalle der Städteregion in die Einfachhalle Bierstraß wechseln musste, waren Neuaufnahmen aufgrund von Platzmangel schlicht unmöglich.

„Auch die kurzfristige Rückkehr in die alte Halle während des vergangenen Sommers hat dieses Problem leider nicht lösen können“ , erläuterte Schlüper. Im Herbst letzten Jahres wurde die Halle aufgrund des rutschigen Bodenbelags erneut gesperrt. „Wir sehen unsere Zukunft in der Jugendarbeit. Von daher ist es höchst unbefriedigend, dass wir trotz zahlreicher Anfragen unser Angebot nicht erweitern können“, ägerte sich Andrea Schlüper.

Gastspiel in Berlin

Aktuell laufen die Vorbereitungen für den Jahreshöhepunkt auf Hochtouren: Beim Internationalen Deutschen Turnfest wird der HTV mit einer Delegation von 55 Mitgliedern eine Woche lang zu Gast sein in Berlin.

„Ich freue mich, dass der Verein es durch seinen enormen Zusammenhalt und die solide Finanzarbeit geschafft hat, diese einmalige Reise seinen Mitgliedern zu ermöglichen“, erläuterte Guido Schlüper.

Darüber hinaus möchte der Verein seinem Motto treu bleiben und seinen Aktiven weiter den Spaß an Bewegung und Gemeinschaft ermöglichen. Das traditionelle „Schauturnen“ am Ende des Jahres ist nur eins von vielen Events, auf die sich die Sportler freuen.

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