Turngau Aachen feiert 150-jähriges Bestehen

Von: Tim Habicht
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Zukunft und geschichtlicher Rückblick: Im Rahmenprogramm sorgten die jungen Tänzerinnen für flotte Einlagen. Foto: Andreas Schmitter

Aachen/Nordkreis. Im zeitlichen Spiel zwischen Vergangenheit und Zukunft fand Aachens erster Bürger die passenden Worte: „Der Turnsport hat eine lange Tradition. Schon auf Abbildungen aus dem alten Griechenland sind Bewegungen des Turnens erkennbar dargestellt“, begann Oberbürgermeister Marcel Philipp seine Eröffnungsrede bei der Feier des Turngau Aachen. Bis zu den alten Griechen geht der Turngau Aachen zwar nicht zurück, dafür aber 150 Jahre.

Es ist ein besonderes Jubiläum für den Turngau, der 21 500 Mitglieder und 91 Vereine in der Städteregion beherbergt. „In der heutigen schnelllebigen Zeit ist ein 150-jähriges Bestehen eines Vereins sicher sehr besonders. Deswegen freuen wir uns umso mehr, dass wir diese Zahl geknackt haben und einer der ältesten Turngaue im Deutschen Turnverband sind“, sagte Wilfried Braunsdorf, 1. Vorsitzender des Turngau Aachen. „Einen Verband erfolgreich zu führen, nicht nur in erfolgreichen, sondern auch in schwierigen Zeiten, das ist eine große Leistung der verantwortlichen Personen“, sagte Braunsdorf.

Aber nicht nur die Personen, die die Geschicke des Turngaus leiten, lobte er: „Als Reichtum für unsere Gesellschaft bezeichne ich das ehrenamtliche Engagement. So gilt auch den Mitarbeitern des Turngaus Aachen ein Dankeschön, deren Einsatz bei den vielfältigen Aufgaben nicht hoch genug geschätzt werden kann.“

Zu einer Feierstunde gehören auch Nachweise des Könnens. So standen auch die Sportler im Vordergrund im Ballsaal des Alten Kurhauses. Zuerst begeisterte tempogeladenes Rope-Skipping die etwa 300 geladenen Gäste. Danach gab es rhythmische Sportgymnastik, zum Abschluss zeigte eine 20-köpfige Turnergruppe ihr Können.

Walter Schneeloch, Präsident des Landessportbunds NRW, war begeistert: „Möge Ihnen dieses Jubiläum Antrieb geben, neue Ideen und Perspektiven auf einen gemeinsamen Weg in die Zukunft umzusetzen.“ Er kann sicher sein, offene Ohren gefunden zu haben.

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