Turmfalken-Familie findet in Kuppel von St. Sebastian ein Zuhause

Von: hst
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Haben in St. Sebastianus eine Heimat gefunden: Die Turmfalken.

Würselen. Sie sind wieder da: Bereits zum zweiten Mal nistet ein Turmfalkenpärchen in der Kuppel von Sankt Sebastian in Würselen. Nachdem die Greifvögel die extra für sie gezimmerte Brutkiste jahrelang verschmäht hatten, scheinen sie sich nun dort gemütlich einzurichten.

Aus den vier Eiern, die das Weibchen Ende Mai gelegt hatte, sind nach 30 Tagen Brutzeit drei gesunde Turmfalkenjunge geschlüpft. „Was aus dem vierten Ei geworden ist, wissen wir leider nicht”, bedauert Richard Klein, der sich um den Brutkasten kümmert.

„Wenn ich nach den Vögeln sehe, muss ich ja sehr vorsichtig sein und darf nicht zu nahe rangehen. Schließlich darf ich nicht riskieren, die Eltern zu vertreiben.”

Denn noch werden die drei Jungtiere von ihren Eltern gefüttert und wagen so langsam die ersten Flugversuche, woran auch viele Würselener Bürger ihren Spaß haben.

„Ich habe schon häufig gesehen, dass Menschen hier unten mit Fernrohren stehen und die Tiere beobachten”, so Klein. Bis die jungen Turmfalken das Fliegen gemeistert haben und sich selbstständig ernähren können, wird die gefiederte Familie noch in der Kuppel bleiben.

Dann kann Richard Klein nur hoffen, dass die Vögel auch im nächsten Frühjahr wieder dort brüten werden.

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