Turbulentes Stück: „Haltet den... Hasen“

Von: tim
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Nichts für schwache Nerven: So weit können Missverständnisse um ein kleines Stofftier führen ... Foto: Timo Müller

Baesweiler. Es war ein witziges und turbulentes Stück, das die Literatur-AG von Sabine Reichardt des Städtischen Gymnasiums Baesweiler im Pädagogischen Zentrum der Schule da auf die Bühne brachte: im Hotel „Zum Meeresblick“ checken die verschiedensten Menschen ein.

Da ist zum einen die Depressive Zoe Böhm (Lara Schmetzer), die ständig versucht sich das Leben zu nehmen, was ihr aber nicht so recht gelingen möchte. Dazu verliebt sie sich auch noch in die Abiturientin Bianka Jansen (Alina Hermann), die sich mit drei Freundinnen (Nina Breuer, Eva Laukamp, und Helena Straub) im Urlaub befindet, der ausschließlich amouröse Abenteuer bringen soll.

Genau dieses versucht auch der frisch verheiratete Chris Bremer (Celvin Enusiahu) mit seiner Gattin Maria Bremer (Alina Sebastian) zu erreichen, jedoch streitet sich das Pärchen unentwegt.

Hase, Frettchen oder Kätzchen

Des Weiteren checkt auch noch der Gangsterboss Matteo Denaro (Medin Ferhatbegovic)mit seinen drei Bodyguards Jimbo, Kalle und Pitt (Jan Hendrik Meyer, Luca Pestel und Dario Mesquida Nogueira) ein. Denaro hat einen kleinen Stoffhasen dabei, der brisanten Inhalt in sich birgt und mit dem der Gangsterboss „den nächsten großen Coup“ plant.

Eine Kommissarin (Giulia Incani) und ihre Assistentin (Lina Snudat) versuchen Denaro zu überführen. Gleichzeitig wurde die Kopfgeldjägerin Alev Ates (Dilara Doganci) auf den Gangsterboss angesetzt und die Hotel-Erbin (Alina Rübben) wird von den Portierinnen (Barbara Kockerols und Aylin Selale) für eine Gattenmörderin gehalten. Mitten in dieses Chaos platzt auch noch eine Hotelkritikerin (Natalie Lohe) in das Geschehen.

So kommt den Gangstern irgendwann der Hase abhanden. Nun beginnt eine rasant-komische Farce, bei der es zu allerlei Verwechslungen und Missverständnissen kommt. „Haltet den….Hasen!“, so der Name des Stückes, das das Publikum vergangene Woche Dienstag begeisterte. Dabei wurde der kleine Stoffhase auch schon mal zum Frettchen oder Kätzchen verklärt. Der Inhalt des Stofftieres blieb, ähnlich dem des berühmten Koffers aus dem Film Pulp Fiction, ungeklärt.

Der war aber auch durch die unzähligen kleinen Episoden die rund um den Hasen entstanden und zeitweise sogar zu einem Mexican Standoff, bei dem verschiedene Interessengruppen ihre Waffen aufeinander richten, führten, eher zweitrangig. Am Ende jubelten die Zuschauer in einem voll besetzen Pädagogischen Zentrum, den jungen Nachwuchsschauspielern begeistert zu und auch Schulleiter Wilhelm Merschen dankte allen Beteiligten für einen „turbulenten Abend“.

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