Turbulente Szenen bei Ferienspielen in Setterich

Von: nu
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Erfolgreicher Abschluss des improvisierten Theaters bei den Ferienspielen im Jugendtreff: Nach erfolgreicher Befreiung des Hochzeitspaares durch die Piraten konnte endlich das Fest steigen. Foto: Margret Nußbaum

Baesweiler. Eine Zeitreise der besonderen Art. Mittendrin ein junges Hochzeitspaar, das von heimtückischen Außerirdischen verfolgt und schließlich von Piraten gerettet wird: Im Malteser-Jugendtreff Setterich wurde nicht nur diese turbulente Szenen auf die Bühne gebracht, sondern noch viele andere Theater-Ideen.

Kostüme, Bühnenbilder und mehr wurden zuvor gemeinsam hergestellt. „Die Kinder hatten jede Menge Spaß dabei“, erzählt Frank Stürtz von der Mobilen Jugendarbeit. Was den Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren drei volle Wochen lang in den Sommerferien geboten wurde, konnte sich sehen lassen.Es gab Workshop-Tage zum Thema Ritter oder Zauberer, viel Spiel, Spaß, Sport, Bastel- und Malaktionen sowie

Ausflüge, etwa zum Aachener Tierpark, zum Barfußpfad Brunssum oder zum Freilichtmuseum Kommern. Die Ferienspiele, seit 2004 eine feste Einrichtung im Sommerprogramm des Jugendtreffs, erfreut sich nach wie vor größter Beliebtheit.

Rund 300 Kinder tummelten sich insgesamt während der drei Ferienwochen in den Räumen des Jugendtreffs und im Außengelände – manche nahmen eine Woche teil, andere nutzten die gesamte Zeit. Für berufstätige Eltern ein Segen. Denn die Kinder waren nicht nur gut versorgt – es gab täglich ein leckeres Mittagessen –, sondern erlebten viel Schönes in der Gemeinschaft.

Ausflüge sind die Highlights

Das Programm – zusammengestellt von Jugendtreff-Leiter Markus Siemons und seinen Teamern – war mit seinen Angeboten gut aufeinander abgestimmt. „Pro Woche zwei Ausflüge: Das sind für die Kinder immer ganz besondere Highlights“, weiß Saskia Herzog vom Betreuungs-Team. Die 18-Jährige Schülerin gehört seit drei Jahren zum Kreis der Betreuerinnen und Betreuer dazu. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie wohl die Kinder sich bei uns fühlen. Man bekommt so viel zurück“, sagt sie.

Die vielen schönen Erlebnisse und Erfahrungen haben die junge Frau auf ihren Berufswunsch gebracht: „Nach dem Abitur möchte ich Soziale Arbeit studieren“, steht für die 18-Jährige fest. Wie gut Saskia und die anderen vom Team des Jugendtreffs ihre Sache gemacht haben, zeigten nicht zuletzt der herzliche Abschied von den Kindern und der Applaus der Eltern, die zum Abschiedsfest eingeladen waren.

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