Herzogenrath - Traditionelles Adventskonzert ist international ausgerichtet

Traditionelles Adventskonzert ist international ausgerichtet

Von: Nina Krüsmann
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Engelsgleich: Konzertharfenistin Giedre Siaulyte und die Camerata St. Gertrud konzertierten unter Leitung von Herbert Nell. Foto: Krüsmann

Herzogenrath. Engelsgleich erklang die Harfe beim Adventskonzert in St. Gertrud. Die voll besetzten Bankreihen waren mit Kerzen erleuchtet. Auch in diesem Jahr erwartete die Besucher in der Pfarrkirche ein abwechslungsreiches Programm unter Leitung von Kantor Herbert Nell.

Neben der Camerata St. Gertrud, die adventliche Chormusik der europäischen Nachbarn vorstellte, erklang Flötenmusik des Barock, gespielt von Katharina und Andrea Nell. Ein besonderes Erlebnis versprach die litauische Konzertharfenistin Giedre Siaulyte. Sie spielte auf der keltischen Harfe den Canon in D-Dur von J. Pachelbel sowie englische Traditionals wie „Greensleeves“. Im italienischen Stil im 16. Jahrhundert in England entstanden, wurde dieses Liebeslied an eine „Frau im grünem Kleid“ wegen seiner Beliebtheit schon früh mit geistlichen, besonders weihnachtlichen Texten versehen. Auf der Konzertharfe bot Siaulyte einen Querschnitt klassischer, romantischer und impressionistischer Harfenmusik. Monika Schiffler-Eck verzauberte mit einer Solodarbietung des Hymnus „Angelus ad virginem“.

„Die Botschaft des Engels …“ folgte: „In drei Chorstücken wird die Botschaft des Engels Gabriel an die Jungfrau Maria besungen. Da ihnen eine altdeutsche, eine englische und eine baskische Melodie zu Grunde liegt, wird ein Bogen gespannt unter dem Gedanken ,Adventslieder unserer europäischen Nachbarn‘“, erklärt Kantor Nell. So ergänzten noch ein französisches, ein polnisches und ein lateinisches Chorstück Flötenmusik aus Frankreich sowie klassische und aus dem irischen Kulturraum stammende Harfenklänge dieses Konzert im 900. Jubiläumsjahr der Gemeinde.

Pfarrer Dr. Guido Rodheudt hatte darauf hingewiesen, dass man bei einem solchen Konzert einfach mal zuhören könne – abseits von allem Vorweihnachtstrubel.

Die begeisterten Besucher spendeten am Ende denn auch reichlich zu Gunsten des Kirchenmusikfonds‘. Und draußen vor dem Kirchenportal gab es Glühwein, ausgeschenkt vom Förderverein.

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