Tischfußball mit einem echten Profi

Von: ehg
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Immer noch torgefährlich: Moderator Ralf Pütz im unterhaltsamen Spiel mit Erik Meijer von Alemannia Aachen. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. „Nachgebaut” hatte Ralf Pütz, der Moderator der ersten Schwarz-auf-Weiß-Veranstaltung der Gemeinde St. Marien nach der Sommerpause, den Aachener Tivoli.

Auf ihm spielte er die erste Halbzeit des legendären Viertelfinal-Pokalspiels gegen Bayern München mit seinem Interviewpartner Erik Meijer nach, seit 1. Januar 2010 Direktor Sport bei der Alemannia Aachen. Der Boden für einen informativen und unterhaltsamen Abend war so bestens bereitet.

Der Profisportler, der über PSV Eindhoven, Bayer 04 Leverkusen, SC Liverpool und Hamburger SV, um nur die wichtigsten Stationen seiner Profikarriere zu nennen, im Sommer 2003 nach Aachen kam, überzeugte durch seine Offenheit. Durch seine humorvolle Schlagfertigkeit und seine hintergründige Schlitzohrigkeit erzielte er einen Treffer nach dem anderen.

Um mit ihm im zweiten Teil des Abends in einen direkten Dialog über die Zukunft des Aachener Aushängeschildes einzutreten, hatten nicht nur Würselener Fans den Weg ins Scherberger Pfarrheim gefunden. Ganz Auge und Ohr waren auch auffallend viele mehr oder weniger sportbegeisterte Frauen.

Ralf Pütz freute es, den wohl bekanntesten Niederländer der Region trotz vollen Terminkalenders mit leichter Verspätung - er kam von einer Aufsichtsratssitzung - begrüßen zu können. Meijer: „Ich bin immer der Erik geblieben, der ich war, als ich noch ein Nobody war.” Das kauft ihm jeder ab, der den Direktor Sport der Alemannia an diesem Abend erlebt.

„Ich war nicht der beste Spieler einer Mannschaft”, gesteht er frank und frei. Aber: „Ich habe fünf- bis sechsmal Spielzüge trainiert, dann hatte ich sie drin.” Er habe hart arbeiten müssen, um das zu erreichen, was er am Ende erreicht habe. Immer nach der Devise: „Nur nicht aufgeben!”
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