Alsdorf - Tipps und Hilfestellungen bei Fragen zur Pflege

Tipps und Hilfestellungen bei Fragen zur Pflege

Von: nt
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Eine Anlaufstelle für pflegebedürftige Personen und ihre Angehörigen: Elisabeth Hogen gibt in ihrer wöchentlichen Sprechstunde in Alsdorf-Hoengen Hilfestellungen rund um das Thema Pflege. Foto: Nadine Tocay

Alsdorf. Im Januar 2017 tritt das Pflegestärkungsgesetz II in Kraft. Dies stellt viele pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen vor eine Menge Fragen: Was ändert sich durch das Gesetz? Welche Formulare sind wichtig und woher bekommt man diese? Elisabeth Hogen, Mitarbeiterin im sozialen Dienst im Seniorenzentrum St. Anna in Hoengen, berät ab sofort einmal wöchentlich in einer Sprechstunde zu diesem und weiteren Themen im Bereich Pflege, gibt Tipps und Hilfestellungen für Betroffene.

Durch Kontakte zu Betroffenen in ihrer täglichen Arbeit sei ihr häufig aufgefallen, dass viele Personen vor allem Probleme mit dem „Fachchinesisch“ der Pflegeversicherung haben, sagt Hogen. Hier wolle sie als Wegweiser fungieren und durch das „Labyrinth der Pflegeversicherung“ führen. Doch sie steht nicht nur bei Fragen bezüglich der Gesetzesänderung und Versicherung zur Verfügung. Ihr sei es sehr wichtig, individuell auf die Bedürfnisse der Hilfesuchenden einzugehen, erklärte sie. „Man muss von Fall zu Fall entscheiden: Wo drückt eigentlich der Schuh?“

Ihre Sprechstunde sehe sie als Ergänzung zu der Pflegeberatung der Städteregion Aachen, so Hogen. Um Interessierte optimal beraten zu können, hat die ehemalige Sozialdienstleiterin im Vorhinein extra an einer Seniorenlotsenschulung der Städteregion teilgenommen und ihr Wissen zum Thema Pflege dort aufgefrischt. Das Angebot der Beratung richtet sich an alle Hilfesuchenden der Umgebung, ist kostenlos und unabhängig. „Es ist kein Angebot des Seniorenzentrums.“ Lediglich die Räumlichkeiten stelle dieses, betonte Hogen. In der Sprechstunde gibt sie unter anderem Tipps in puncto Entlastungsmaßnahmen für Angehörige, zeigt Beratungsstellen auf oder gibt bei Bedarf auch einfach nur allgemeine Grundauskünfte. „Ich biete den Menschen eine Anlaufstelle, zu der sie mit ihren Ängsten und Sorgen kommen können und Hilfe erhalten.“

Die Sprechstunde findet in der Regel dienstags zwischen zehn und zwölf Uhr im Seniorenzentrum St. Anna, Bettendorfer Straße 30, statt. Man kann sich zu den üblichen Öffnungszeiten des Seniorenzentrums unter Telefon 02404/98770 informieren oder für Beratungstermine anzumelden.

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