Tim I. sorgt in Hoengen für jugendlichen Schwung

Von: rp
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Frisch im jecken Amt: Das Prinzenpaar Tim I. und Claudia genießt das Rampenlicht. Foto: Marietta Schmitz

Alsdorf. Was für ein toller Anblick für die Verantwortlichen des Karnevalsausschusses Hoengen mit Präsident Markus Conrads und Leo Führen vom Präsidium an der Spitze: Erstmals seit Jahren war die Hoengener Mehrzweckhalle wieder ausverkauft.

Großen Anteil daran hatte sicherlich das neue Prinzen- und Geschwisterpaar Tim I. (Krämer) und Prinzessin Claudia (Lenz), das seine gesamte Umgebung mobilisiert hatte. Da beide der jüngeren Generation von Prinzenpaaren angehören, war diese Generation in der Mehrzweckhalle tonangebend.

Sturm der Begeisterung

Schon beim Einmarsch des Präsidiums unter den Klängen von „Drums and Pipes Dreiborn“ ging es hoch her. Mit dabei die Standarten der sieben angeschlossenen Gesellschaften. Mit viel Beifall wurde das bisherige Prinzenpaar Willi IV. und Silvia empfangen und von Präsident Conrads mit Worten des Dankes sowie mit Blumen und einer Erinnerungsurkunde verabschiedet.

Der Vorsitzende der KG Exprinzen Hoengen, Friedhelm Krämer, freute sich, das scheidende Prinzenpaar im Kreise der Exprinzen aufnehmen zu dürfen und verpasste Willi IV. gleich die entsprechende Uniform.

Unter den Klängen der Fanfarenzüge der KG Böischer Artillerie und Milennium Dance und Trompets wurde das neue Prinzenpaar empfangen, das rund 20 Minuten lang einen Sturm der Begeisterung genießen durfte, wobei sich Prinz Tim I. öfters auf den Tischen aufhielt. Das Publikum tobte – und das Prinzenpaar kam nicht mehr zur Ruhe.

Präsident Conrads stellte das Prinzenpaar in allen Einzelheiten vor. Prinz Tim I. sei jetzt vom Kinderprinzen zum großen Prinzen aufgestiegen was beweise, dass Tim I. von Kindesbeinen an mit dem Karneval verbunden sei. Als Zugleiter des Rosenmontagszuges in der Altgemeinde Hoengen ist er seit Jahren aktiv. Da bei der Proklamation Vater Friedhelm Krämer, Vorsitzender der KG Exprinzen, seinem Sohn und Prinzen die Prinzenkappe aufsetzte, erinnerte er an seine eigene Prinzenzeit und zeigte sich in Reimform stolz, dass nun der eigene Nachwuchs antritt.

Exprinz Willi IV. übergab das Zepter seinem Nachfolger und Präsident Markus Conrads überreichte die Kette mit Ernennungsurkunde. Bevor Bürgermeister Alfred Sonders den Stadtschlüssel übergab, erinnerte er daran, dass der neue Prinz als Verwaltungsfachangestellter sich derzeit mit den Flüchtlingen in der Erstaufnahme engagiert und zuverlässig befasse.

„Sein Lachen und sein Humor vermitteln einen sympathischen Mitstreiter, der mit seiner Prinzessin Claudia den Mitbewohnern in der Alt-Gemeinde Hoengen einen tollen Karneval bieten wird.“ Erste kräftige Alaaf-Rufe für das neue Prinzenpaar hallten durch die Mehrzweckhalle.

Für das Festkomitee Alsdorfer Karneval gratulierte Präsident Klaus Mingers, für den Karneval der Broicher Siedlung Michael Held. Tempogeladen legte dann Prinz Tim I. los. Zunächst zeigte er sich vom tollen Empfang beeindruckt, den er wohl nie vergessen werde. Bei der Vorstellung von Familie und Gefolge sorgte Tim I. für viel Gelächter und tosenden Applaus.

Nach der Verleihung der Prinzenorden war es dann auch das Prinzenpaar, das mit dem Gefolge und seinen Liedern die Stimmung weiter ansteigen ließ. Präsident Markus Conrads war im Hintergrund wegen der Länge der Proklamation und gesanglichen Darbietung des Prinzenpaares schon ungeduldig, denn es wartete die renommierte Prinzengarde aus Köln unter ihrem Präsidenten Dino Massi auf ihren Auftritt. Als die Kölner Karnevalisten, mit über 150 Personen einmarschierten, war Karneval pur angesagt.

Nagel auf den Kopf

Die Besucher jubelten und freuten sich über die Einlagen der Prinzengarde durch die Musikzüge, das Tanzpaar Tina Brahm und Alexander Ritter und nicht zuletzt über den Gardetanz. Dann ging es atemlos weiter mit der glänzend aufgelegten Gruppe „Puddelrüh“ aus Eschweiler, dem umwerfenden Tanz der Showtanzgruppe des AKV aus Aachen in tollen Kostümen und der Band „Fiasko“ mit Kölschrock vom Feinsten. Dann war es wieder einmal Jürgen B. Hausmann, der den Nagel auf den Kopf traf. Den Schlussstrich zog die Band „Miljö“ aus Köln.

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