Tierpark: Antrag auf Namenssponsoring abgelehnt

Von: hob
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Alsdorf. Auf den ersten Blick keine schlechte Idee: die Vergabe von Namensrechten an öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen, „um zusätzliche Einnahmen für den Haushalt zu erzielen“, wie es der Antrag der Alsdorfer Bürger Union (ABU) im Hauptausschuss formulierte. Andere Kommunen, so das ABU-Argument, führten diese Praxis bereits erfolgreich durch.

Der Tierpark soll also nicht mehr „Tierpark“ heißen? Die Stadthalle nicht mehr „Stadthalle“? Besonders diese Alsdorfer Objekte hält die ABU als „zeitgemäße und beliebte Veranstaltungs- bzw. Freizeitzentren über die Stadtgrenze hinaus“ in der Namensgebung für vermarktungsfähig.

Allerdings wies die Mehrheit den Antrag zurück. Begründung: Um die Objekte in der Öffentlichkeit als der bekannte Tierpark oder die bekannte Stadthalle bewusst zu machen, bedürfe es finanzielle Mittel für Marketingstrategien, die den Sponsorenerlös aus dem Namensverkauf (-verleih) sogar noch übersteigen könnten.

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