Würselen - Theaterstarter: „Die entführte Prinzessin“ zieht alle in ihren Bann

Theaterstarter: „Die entführte Prinzessin“ zieht alle in ihren Bann

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Minimalistisch, aber spannend: Klein und Groß verfolgten das Spiel der Hände auf der kleinen Bühne mit Freude.

Würselen. Munter sprechen die 140 Kindergarten- und Grundschulkinder durcheinander. Plötzlich wird es ganz still im Vorführraum des Alten Rathauses. Gespannt warten die fünf- und siebenjährigen Kinder und ihre Erzieherinnen und Lehrer auf den Beginn des Figurentheaterstücks „Die entführte Prinzessin“ von Marc Schnittger.

Das Licht erlischt und die Geschichten von Drachen, Liebe, Prinzessin und Prinz beginnt...

Im tiefen Norden lebt Prinzessin Lisvana mit ihrem Vater. Gerne möchte Prinz Diego aus dem südländischen Baskarien ihr Herz gewinnen, wenn ihm nicht Ritter Bredur ständig Steine in den Weg legen würde. Frech wirbeln die Figuren mit gekonnten Bewegungen über die Bühne, Hände und Stimmen im Einklang. Gebannt lauschen die Kleinen im Publikum dem Stück und es ertönt fröhliches Kindergelächter, als der blaue Prinz Diego im Duell mit Ritter Bredur einen ausgezeichneten Tanz hinlegt. Damit möchte er seine schöne Herzensdame beeindrucken.

Leider wird dieser Tanz vom neidvollen Ritter Bredur gestört. Und die Werbung um die Prinzessin endet im Streit zweier Königreiche. Kurzerhand entführt Diego nachts die Prinzessin in sein Schloss und das eigentliche Abenteuer kann beginnen. Selbstverständlich macht sich der Ritter, wie es sich für einen Edelmann gebührt, auf den Weg, um mutig die Prinzessin zu retten.

Unterwegs trifft er auf einen Zauberer sowie einen Drachen der dritten Klasse, der ebenfalls die Zuneigung einer Prinzessin benötigt, damit er in die erste Klasse aufsteigen kann. Auf dem Königshof in Baskarien beachtet Lisvana den Prinzen kaum, so dass er auf einen Kurzbesuch zu seiner Cousine aufbricht, währenddessen die Königin Prinzessin Lisvana hart arbeiten lässt.

Doch die Wiedersehensfreude hält sich in Grenzen. Erst eine zweite Entführung durch den Drachen muss geschehen, damit die Prinzessin endlich Klarheit bekommt und weiß, wen und was sie will.

Es war eine lustige und spannende Hommage der Autoren Marita Stolze und Marc Schnittger an typische Märchen- und Sagenelemente mit ängstlichen Drachen, tollpatschigen Rittern und zickigen Prinzessinnen. Hiervon waren nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Zuschauer begeistert. Auch Projektleiterin Sigrid Kerinnis zieht ein positives Fazit: „Ich persönlich sehe als Projektleiterin der Kinder- und Jugendtheaterinitiative Theaterstarter ja sehr viele Produktionen und war heute wirklich begeistert: höchst professionell, tolles Bühnenbild, stimmige Musik, wunderbare Puppen und Charaktere, viel Humor, poetisch – einfach zauberhaft!“

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