Theater in der Stadthalle: Neue Spielsaison

Von: vm
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Alsdorf. Neben den acht aktuellen Stücken des Grenzlandtheaters ist in diesem Jahr ein Volksstück dabei. Es gibt noch Plätze.

Das gesamte aktuelle Programm des Grenzlandtheaters, zu einem günstigeren Preis als an der Aachener Spielstätte und mit einem zusätzlichen Volksstück – das bietet die Kulturgemeinde Alsdorf nun wieder an, in der Stadthalle am Denkmalplatz.

Die acht Stücke „Der Gott des Gemetzels“ (Schauspiel von Yasmina Reza; Montag, 26., und Dienstag, 27. September, Beginn ist bei allen Terminen um 20 Uhr), „Von Mäusen und Menschen“ (Schauspiel von John Steinbeck; Montag, 31. Oktober, und Dienstag, 1. November), „Die Therapie“ (Psychothriller von Sebastian Fitzek; 12. und 13. Dezember), das Musical „Lovestory“ (6. und 7. Februar), „Das Abschiedsdinner“ (Komödie von Matthieu Delaporte/Alexandre de La Patellère; 13. und 14. März), „Vater“ (Schauspiel von Florian Zeller; 24. und 25. April), „Eine Stunde Ruhe“ (Komödie von Florian Zeller; 29. und 30. Mai) und „Herbstrasen“ (Schauspiel von Eric Coble; 10 und 11. Juli 2017) deckt das Grenzlandtheater ab. Es setzt also wieder auf den typischen und bewährten Mix aus Komödie, Klassiker, Drama, Krimi und Musical.

„Wunder, Zoff und Zunder“ bringt die „Fidele Bühne Waurichen“ mit (Volksstück von Bernd Gombold; 21. und 22. November dieses Jahres). „Das Mundartstück war ein Wunsch der Abonnenten“, so Konrad Krämer, Vorsitzender der Kulturgemeinde. Seit 20 Jahren bestünde die Bühne Waurichen schon, zwei der Darsteller hätten Schauspielunterricht genommen. Man könne also von Semi-Profis sprechen. Zusammen kostet das Angebot Abonnenten 90 Euro, Studenten zahlen 60 Euro.

„Nicht mit dabei ist als Partner in dieser Spielzeit das Aachener Heimattheater“, sagt Krämer außerdem. Grund: terminliche Schwierigkeiten.

Angefangen hatte die Kulturgemeinde einmal mit 280 Abos, inzwischen sind es knapp 1200. Die ganze Organisation dahinter stemmt die Kulturgemeinde selbst, rund 15 Leute, allesamt ehrenamtlich. Vor kurzem hat es einen Wechsel gegeben: Der „Abo-Verwalter“ Erdmann-Josef Löven ist zum Geschäftsführer ernannt worden.

Die Sitzplätze sind zwar fest zugewiesen, was nicht heißt, dass man bis ans Ende aller Zeiten an einen Platz gekettet ist (siehe Box). Auch, was die Festlegung auf einen der beiden Spieltage je Stück anbelangt, zeigt sich die Theatergemeinde äußerst flexibel. „Normalerweise entscheidet man sich für einen Tag: Montag oder Dienstag. Aber wenn man ein Stück verpassen würde, weil man ausgerechnet an dem einen Tag eine terminliche Überschneidung hat, darf man auch mal auf den anderen Tag ausweichen“, sagt Löven.

Auch die Parkplatzsituation sei geradezu luxuriös, so die Vertreter der Kulturgemeinde, mit Aachener Verhältnissen verglichen: einmal schräg rüber, auf dem Zentralparkplatz.

Bei so vielen Argumenten – von der neueren Technik in der Stadthalle mal ganz zu schweigen – hat man ja schon fast keine andere Wahl, als sich für ein Abo zu entscheiden. Aber: „Der klassische Theater-Abonnent wird weniger“, sagt Bürgermeister Alfred Sonders, als Geschäftsführer der Foga bei der Vorstellung der neuen Spielzeit zugegen. Die Foga betreibt die Stadthalle. Und bei all den Vorteilen – die Konkurrenz der Aachener Spielstätte des Grenzlandtheaters bereitet der Kulturgemeinde dennoch Sorgen. 200 freigewordene Abos, das könne sich nachteilig auf den eigenen Verkauf auswirken. „Aber im Moment sieht es gut aus“, so Löven.

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