Würselen - Teurer Tarif für Euregiobahnanschluss

Teurer Tarif für Euregiobahnanschluss

Von: ehg
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Würselen. Schweren Herzens stimmten SPD-Sprecher Frank Zimmer und mit ihm seine Fraktionskollegen im Ausschuss für Bau- und Gebäudewirtschaft einer „erheblichen überplanmäßigen Verpflichtungsermächtigung” für die Anlage der erforderlichen Bahnübergänge der Euregiobahn zwischen Alsdorf und Stolberg zu.

„Wir müssen eine gesetzliche Verpflichtung erfüllen”, erklärte er. CDU-Sprecher Manfred Wirtz begrüßte es unterdessen, dass Würselen im Bereich der Gewerbeparks „Aachener Kreuz” und MerzbrückÊ an das Netz angeschlossen wird.

„Wir stehen positiv zur Reaktivierung der vorhandenen Trasse. Ohne schienengebundenen Personennahverkehr werden wir in Zukunft nicht mehr über die Runden kommen”, äußerte sich der Sprecher der Bündnisgrünen, Dr. Ansgar Klein. Bei aller positiven Einschätzung des regionalen Projektes führt kein Weg daran vorbei, dass Würselen für die Anlage der beiden Übergänge tief in die Tasche greifen muss. Immerhin schlägt sie mit 325.000 Euro zu Buche.

Zurückgestellt werden muss der mit 310.000 Euro im Etat angesetzte Ausbau der Straße Im Winkel. Was den SPD-Stadtverordneten Winfried Hahn auf den Plan rief: „Der Zustand ist nicht mehr haltbar!” Die restlichen 15.000 Euro werden finanziert, indem Maßnahmen in der Lehnstraße auf nächste Jahr verschoben werden. Dass die Stadt Würselen bei der Gestaltung des Übergänge keine Wahl habe, gab Technischer Beigeordneter Till von Hoegen zu bedenken, als deren Kosten kritisch von Ausschussmitgliedern hinterfragt wurden.

Für das Jahr 2013 müssen 34.000 Euro im Etat zur Finanzierung des Eigenanteils bereit gestellt werden, der beim Ausbau der Park- und Ride-Anlage amÊ Haltepunkt Merzbrück anfallen werden. Zur Kenntnis nahm der Ausschuss, dass im Jahr 2010 Planungsmittel in Höhe von 7500 Euro außerplanmäßig anfallen werden.

Zunächst sollen südlich der Bundesstraße 264 im Bereich der Segelfluganlage 30 Parkplätze angelegt werden. Weitere können später noch folgen. Sie sind zum einen entlang des Bahnsteigs als Längs- und zum anderen hinter dem Bahnsteig gegenüber den vorhandenen Flugplatzgebäuden als Senkrechtsparkplätze projektiert.

Die Zufahrtsstraße wird so angelegt, dass sie für die spätere Erschließung des geplanten Gewerbegebietes genutzt werden kann. Zu den Kosten von 165.000 Euro wird ein Zuschuss in Höhe von 131.000 Euro erwartet.
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