Teure Haltestelle für den „Zug der Erinnerung”

Von: tv
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Herzogenrath/Kerkrade. Der „Zug der Erinnerung” ist eine rollende Ausstellung, die an die Deportation von mehreren hunderttausend Menschen in Konzentrationslager der Nationalsozialisten auf dem Schienennetz erinnert.

Zwischen dem 10. März und dem 11. April wird der Zug auch in Aachen halten. Der Zweckverband Eurode sowie der Arbeitskreis „Gegen das Vergessen” planen, die Ausstellung auch im Eurode-Bahnhof halten zu lassen.

Das Vorhaben droht aber an den hohen Forderungen der Deutschen Bahn zu scheitern. 4000 Euro verlangt sie pro Tag für Personal und Material und das obwohl das Gleis, auf dem der Zug für zwei Tage stehen soll der EVS (Euregiobahn) gehört.

Die EVS hat zugesagt, den Schienenabschnitt kostenlos zur Verfügung zu stellen. „Das Verhalten der Bahn ist eine Frechheit”, sagte Herzogenraths Bürgermeister Christoph von den Driesch bei der jüngsten Sitzung des Zweckverbands Eurode.

Der Verbandsvorstand hat sich wegen der von der Bahn veranschlagten hohen Kosten in einem Beschwerdebrief an das Bundesaußenministerium, das Bundesverkehrsministerium und den Vorstand der Deutschen Bahn gerichtet. Bisher hat nur das Außenministerium reagiert, das eine ausführliche Antwort des Verkehrsministeriums versprach.

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