Test mit Sammelkisten nur für Laub

Von: -ks-
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Welke Blätter satt: (v.l.) Guido Hamacher, Dirk Esser, Cornelia Herget und Friedhelm Krämer befüllen gemeinschaftlich die Laubsammelstelle an der Rolandstraße. Foto: Stüber

Alsdorf. Bäume sind für ein funktionierendes Ökosystem unerlässlich. Alsdorf hat zum Glück noch einige, auch wenn es im Bereich der Innenstadt durchaus noch mehr sein könnten, so der Eindruck. Die neuen Stadtbirnen auf dem umgestalteten Denkmalplatz machen Hoffnung auf mehr.

Aber es gibt Nachteile. Vor allem jetzt im Herbst, wenn die Blätter fallen und der Wind sie überall hin bläst, auch das abgelegte „Kleid” der (öffentlichen) Straßenbäume, also von Gehölz, dass auf öffentlichen Flächen steht. Davon können Anlieger tonnen- und beutelweise Lieder singen. Aber wohin mit dem Laub?

Seit 1. Oktober läuft an zwei Stellen im Stadtgebiet ein Versuch. Jeweils zwei jeweils drei Kubikmeter umfassende „Laubsammelkisten” stehen an der Rolandstraße in Begau und an der Hunsrückstraße in Schaufenberg. „Wir haben bewusst zwei unterschiedliche Bereiche gewählt”, sagt Walter Buttgereit von den Technischen Eigenbetrieben der Stadt Alsdorf. An der Rolandstraße läuft der Versuch sehr gut, dort befinden sich Eigenheime. An der Hunsrückstraße sieht es leider anders aus, wie Buttgereit sagt. Dort stehen Mehrfamilienhäuser. In den Laubsammelkisten landet oft gemeiner Hausmüll oder wird Abfall an den Behältern abgestellt.

Bis Ende des Jahres soll der Versuch laufen. Dann wird im Fachausschuss der Erfahrungsbericht vorgestellt.

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