Würselen - Teerfläche vor St. Sebastian Dorn im Auge

Teerfläche vor St. Sebastian Dorn im Auge

Von: -ks-
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Die Zeit des unbegrenzten Parkens an St. Sebastian (l.) ist bald vorbei. Die Fläche wird umgestaltet. Foto: Karl Stüber
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Der Kreisverkehr am Pfarrhaus soll endlich einen attraktiven Kern erhalten. Es wird an das Aufstellen eines Kunstwerkes gedacht. Foto: Karl Stüber

Würselen. Vielen ist die hässliche Teerfläche vor der Pfarrkirche St. Sebastian im Herzen von Würselen ein Dorn im Auge. Hinzu kommt, dass Autofahrer gerne die Fläche als Dauerstellplatz nutzen, da das Areal (noch) nicht als zu bewirtschaftende Parkfläche ausgewiesen ist.

Lange wurde dieser Zustand hingenommen, weil die Stadt im Zuge des Bebauungsplans 196 (Markt, Sebastianusstraße) hoffte, sich mit der Pfarre über eine Bebauung der Fläche zwischen Kirche und Pfarrheim einigen zu können. Daraus wird nichts. Die Kirchengemeinde wird ihre Grundstücke im Bereich der sogenannten Sebastianusinsel nicht für eine Neubebauung zur Verfügung stellen, wie es im Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung hieß. Die Gemeinde hat der Stadt die Beweggründe in einem Schreiben mitgeteilt.

Der Kern: Würde die Gemeinde die Fläche an die Stadt verkaufen, so würde das Geld vorrangig dem Bistum zukommen. Diese Regelung wurde auf Nachfrage unserer Zeitung von der Pfarre bestätigt. Die Gemeinde hat indes großes Interesse daran, die Gestaltung der Flächen – dazu gehören auch Jugendheim, Pfarrzentrum und Pfarrhaus – in eigener Regie zu halten. Besonders beim Jugendheim besteht angesichts der enormen Energiekosten Handlungsbedarf.

Nun stellte die Stadt das Bebauungsplanverfahren dort ein. In der nächsten Fachausschusssitzung soll die davon unabhängige Gestaltung der Teerfläche vor der Kirche diskutiert werden. Hier geht es um die Gewichtung von Park- und Grünfläche. Auch die Gestaltung des Kreisverkehrs dort – etwa mit einem Kunstwerk – wird Thema sein, die mit Blick auf eine „große Lösung“ zunächst zurückgestellt war. Laut Technischem Beigeordneten Till von Hoegen könnte ein Gestaltungswettbewerb ausgelobt werden.

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