Tausende feiern ausgelassen in Alsdorf

Von: Dagmar Meyer-Roeger
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Von Petrus mit stabilem Wetter bedacht: Erst am Ende tröpfelte es auf die Jecken im Zug und am Straßenrand. Foto: Dagmar Meyer-Roeger
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Das Prinzenpaar Dirk I und Prinzessin Sabine überschüttete die Jecken förmlich mit Süßem und Herzhaftem. Foto: Dagmar Meyer-Roeger
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Indianer winken den Menschenmassen zu.
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Auch die Kleinen wussten schon, wie es geht: singen, schunkeln und vor allem auf die vielen „Kamelle“-Rufe reagieren.
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Aus Alsdorf-Ost hatten sich „Spielkarten“ in den 95 Einheiten starken Zug eingereiht.

Alsdorf. Winke, winke. Bützchen hier, Bützchen dort. Dazu ein vielkehliges „Alaaf!“. Es herrschte in Alsdorf-Mitte karnevalistischer Ausnahmezustand. Für den Höhepunkt des Straßenkarnevals, den Rosenmontags-Zoch, der gemütlich durch Alsdorfs Straßen zuckelte, war die ehemalige Bergbaustadt bestens gerüstet.

Schon am Aufstellungsplatz kochte die närrische Stimmung. Diese setzte sich entlang des ganzen Zugwegs, den Tausende kleine und große Jecke säumten, fort. Erste tapfere Narren standen sogar schon lange am Straßenrand, bevor die ersten Kamelle und sonstiges Wurfmaterial durch die Luft flogen und den Weg in die aufgehaltenen Beutel fanden. An markanten Stellen bildeten sich riesige bunte Menschentrauben. Sie jubelten Alsdorfs Tollitäten und den herrlich kostümierten Gruppen im Rosenmontagszug zu.

Fantasiereich geschmückt

An Fantasie hatten die Menschen es nicht fehlen lassen. Es waren farbenfrohen Kostüme und bunt geschmückte Wagen unterwegs, die manch anerkennende Blicke ernteten.

Die Musik spielte an allen Ecken und Enden, es wurde geschunkelt, gesungen und gelacht. Auch Petrus scheint ein Karnevalist zu sein: Er bescherte im Prinzip trockenes Wetter bei teilweise frühlingshaften Temperaturen mit ein wenig scharfem Wind, nur kurz vor Schluss fielen dann doch noch einige Regentropfen.

Der Zug zählte 95 Einheiten, darunter 18 Motivwagen und 16 Musikgruppen. In der Kutsche von vier weißen „Rössern“ gezogen fuhr das Stadtprinzenpaar Dirk I. und Sabine durch Alsdorfs Straßen und grüßte fröhlich die närrischen Untertanen. Dazu ließen sie reichlich Schokolade, Waffeln, Chips, Popcorn, Gummibärchen und und und regnen. Die Vorhut des gigantischen Prunkwagens der Regenten bildete die Prinzengarde – im Schlepp eine Kanone, die mit Donnerschlag Konfetti verteilte.

Ein weiterer Prunkwagen rollte als Burg den Zugweg entlang. Ebenfalls dabei waren die kleinen Majestäten Roman I. und Anna-Lena mit ihrem Narrenwagen sowie das Kellersberger Grafenpaar Jean I. und Claudia.

Fußgruppen erfreuten als laufende Spielkarten, „Jecke Hüte“, farbenprächtige Schmetterlinge, „Pierrots“, tanzende Marienkäfer, mit Besen grüßende Müllmänner, stattliche Musketiere und Konfetti werfende Teebeutel mit einer großen Teekanne im Schlepptau.

Als Leuchttürme grüßten die Spaßmacher den Zuschauern am Straßenrand. Die „Kleine Raupe Nimmersatt“ fehlte ebenfalls nicht. Mit dabei auch viele süße Mariechen und schmucke Gardisten, die den Schaulustigen am Zugweg zu winkten. Zudem gab es musizierende Teekannen.

Nach dem Zug unter der Regie von Stefan Heffels war noch lange nicht Schluss. Es wurde in der Stadthalle ausgelassen weitergefeiert.

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